Verfassungsschutz möchte die Überwachung minimieren

Laut einem Bericht des Spiegels möchte der Verfassungsschutz die Überwachung Scientologys minimieren. Hintergrund sind die sinkenden Zahlen der Mitglieder. Ich halte diesen verfrühten Ausstieg aus der Überwachung auch aus eigener Erfahrung für bedenklich, zu mal die mafiaähnliche Orgsanition erst vor kurzem in Frankreich wegen bandenmäßigen Betruges verurteilt wurde. Für die Scientology Organisation wirkt dies, wie ein „Freifahrtschein“.

Auch 4000 fanatische Mitglieder eines Kultes sind durchaus in der Lage unsere Gesallschaft, wie von Hubbard vorgegeben zu infiltrieren. Ich hoffe die Verfassungsschützer des Bundes überlegen sich dies noch einmal und hören auf ihre Kollegen in den Ländern, die sich laut dem Spiegel dagegen aussprechen. Hier geht es zum Spiegelartikel.

Edit: Ein interessanter Link zu dem Thema: http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/scientology-verfassungsschutz-beobachtung-extremismus/

Der aktuelle Bericht des Bundesverfassungsschutzes bescheinigt Scientology einen totalitären Charakter. Nach Informationen des Spiegel soll die Beobachtung nun dennoch eingestellt werden, die Kapazitäten würden an anderer Stelle dringender gebraucht. Eine Gefahr für den Rechtsstaat wird aber nicht dadurch geringer, dass andere Gefahren zunehmen, meint Arnd Diringer….

…Autor Prof. Dr. Arnd Diringer hat eine Professur für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule Ludwigsburg inne und leitet dort die Forschungsstelle für Personal und Arbeitsrecht. Er hat über Scientology promoviert und führt derzeit ein Forschungsprojekt über „Glaube und Ethik der Scientology“ durch.

Sea Org Alley 2.