Jenna Miscavige Hill bei Maischberger

Gestern Abend lief in der ARD „Menschen bei Maischberger – „Das Geheimnis der Sekten: Gehirnwäsche oder wahres Glück?“. Mit dabei war Jenna Miscavige Hill eine Scientology Aussteigerin und Nichte des Sektenführers David Miscaviges. Wer die Sendung verpasst hat, es gibt sie jetzt in der ARD Mediathek zu sehen.

http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/05112013-das-geheimnis-der-sekten100.htmlkritikkind1

Gerichtsverfahren wegen psychischen Kindesmissbrauch

Nachdem letzte Woche die Scientology Orgsanisation in Frankreich wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilt wurde und dadurch dieses Urteil in letzter Instanz rechtskräftig ist, scheint sich nun in den USA ein neuer Prozess gegen Scientology zu entwickeln.

Laura DeCrescenzo hat die Scientology Orgsanisation verklagt. Sie war als Kind/Jugendliche Mitglied der scientologischen paramilitärischen Organisation „Sea Org“ und verklagt die Scientology Organisation nun, weil sie dort u.a. psychisch missbraucht wurde, auch weil sie mit 17 gezwungen wurde ihr Kind abzutreiben.

Scientology hat versucht diese Klage abzuweisen, nachdem sie im Vorfeld schon sämtliche „geheime“ Unterlagen dem Gericht geben mußten. Sie behaupteten u.a., wenn es denn alles so schlimm für Laura gewesen wäre, warum sie sich dann nicht eher gemeldet hätte?

Gestern entschied nun das Gericht für Laura. Es sah die Scientology Organisation als bewußtseinkontrolierenden Kult an und der Prozess gegen die Scientology Organisation kann nun weiter geführt werden.

Weitere Informationen über den gestrigen Prozess können im Underground Bunker von Tony Ortega gelesen werden. Tony Ortega war im Gerichtssaal anwesend und hat von dort aus live berichtet.

Ich bin schon gespannt, wie das ganze ausgehen wird und werde weiter auf meinem Blog darüber berichten.

… und zum Schluss: Tory Christman und Mark Bunker, die ebenfalls im Gerichtssaal anwesend waren, und ihre Gedanken zu diesem Prozess…

Shelley Ballantyne: „Nach dem Tod meiner Mutter wurde ich in den Kult gesteckt. Ich brauchte Liebe und bekam eine Kindheit voller Leid.“

Das britische Magazin „The Sun“ berichtete im Jahr 2012 über die traurige Kindheit von Shelley Ballantyne in Scientology. Nach dem Tod ihrer Mutter, Shelley war 7, bekam ihr scientologischer Vater das Sorgerecht. Sie wurde nach Saint Hill gebracht (dem ehemaligen Wohnsitzt Hubbards und heutigem „Sektenelitezentrum“). Sie mußte einen „eine Milliardenjahrevertrag “ unterschreiben, sie wußte nicht was sie tat, konnte dies nicht verstehen. Wurde dadurch Mitglied der „Sea Org“ (paramilitärische Organisation Scientologys) und hier wuchs sie dann in der „Cadet Org“ (Unterorganisation der „Sea Org“ für Kinder) auf.  In der Zeitschrift berichtet sie über ihre Erlebnisse. Mit 17 Jahren gelang ihr die Flucht.

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/woman/real_life/4416712/Brit-Scientology-victim-tells-of-anguish.html?fb_action_ids=374565239324988&fb_action_types=og.likes&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582

 

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This is Why!

Womens Day berichtete über Disconnection

Die australische Zeitschrift „Womens Day“ interviewte Adrian Kelsey. Dieser wurde nach seinem Ausstieg aus der Scientologyorganisation von seinen Kinder auf Grund des Trennungsbefehles (Disconnection Policy) getrennt. Seine Kinder durften nach Anweisung keinen Kontakt mehr zu ihm haben. Dieser „Vorgang“ ist üblich, wenn sich zum Beispiel der ausgestiegene Elternteil, dazu entschließt sich öffentlich und kritisch gegenüber Scientology zu äußern. Eine ganz besondere Form des psychischen Drucks und der Einschüchterung durch diese kriminelle Organisation.

Hier geht es zum Artikel aus der „Womens Day“

Seinem Sohn Shane gelang vor einiger Zeit der Ausstieg, mit der Hilfe seines Vaters, aus der Sea Org und der Scientologyorganisation.