Wochenrückblick

In der letzten Zeit ist wieder viel passiert, so dass ich Probleme habe meinen Blog auf den neuesten Stand zu halten, aber ich versuche mein Bestes zu geben. 🙂

Mittlerweile sind die letzten Stunden von Alexander Jentzsch ein wenig ersichtlicher geworden. Die Polizei in LA hat die Ermittlungen aufgenommen, die Schwiegereltern von Alexander haben sich eine Rechtsanwältin genommen. Diese Anwältin soll schon seit Jahren auf der Gehaltsliste von Scientology stehen.

Warum die Schwiegerletern nun eine Rechtsanwältin haben, die Scientology sehr nahe steht, darüber kann ich nur spekulieren. Jedoch gibt es einen bisherigen Zeitplan über die letzten Stunden von Alexander Jentzsch und die Schwiegereltern spielen dort eine große Rolle, die ebenfalls Raum für Spekulationen offen läßt.

  • 2. Juli 2012 09:00 Uhr Die Schwiegereltern von Alexander sehen ihn  schlafend im Bett
  • 2. Juli 2012 19:00 Uhr Alexander hat sich nicht bewegt, er wurde aber nicht von den Schwiegereltern untersucht
  • 3. Juli am Morgen: Der Schwiegervater von Alexander untersuchte ihn, Alexander reagierte nicht. Er brachte ein Kind zur Schule, kam zurück und hat dann den Notruf betätigt.

Die „Huff Post“ berichtet genauer über diesen Sachverhalt. Auch hat sie mit der Polizei geredet und dort nachgefragt.

Mittlerweile versucht OSA den Ruf von Karen de la Carriere (die Mutter von Alexander) zu zerstören in dem sie Black PR betreibt und z.B. an alle Medien einen „Rufmordbrief“ verschickt. Dieser Brief ist hier zu finden. Wen es interessiert, Karen schreibt dort persönlich, die aktuellsten Informationen gibt es dort.

Dann hat es leider noch eine Tote in der letzten Woche gegeben. Eine junge Frau wurde tot in einer Narconon Einrichtung in Kanada gefunden. Narconon ist die scientologische Tarnorganisation, die sich um den Drogenentzug in ganz unprofessioneller Weise kümmmert. Im Prinzip, wird die scientologische Technik dort angewendet es wird dort mit Sauna – Schwitzkuren und einer hohen Vergabe von Vitaminen versucht die Probleme der Drogenabhängigen zu lösen. Dies geschieht alles völlig unproffesionell und ohne ärztliche Unterstützung. Diese „Therapie“, ich möchte es gar nicht so nennen, wird von Laien durchgeführt. In Deutschland gibt es keine Narconon – Einrichtung, vor kurzem wurde eine Einrichtung in Kanada von den Behörden geschlossen.

Bei der Toten handelt es sich um Stacy Dawn Murphy, sie wurde nur 20 Jahre alt. 4 Menschen sind im letzten Jahr in dieser Einrichtung gestorben. Endlich ermitteln dort die Behörden.  http://mcalesternews.com/local/x941537118/Another-death-at-Narconon-Arrowhead

RIP Stacy

Etwas positives gibt es zu berichten einer jungen Frau gelang mit Hilfe des Sheriffs die Flucht aus dieser Narconon Einrichtung.

…und „Die Welt“ stellt sich die Frage, ob Tom Cruise nun dazu beiträgt, dass Scientology zerstört wird.http://www.welt.de/kultur/article108336713/Aufstieg-und-Fall-eines-spirituellen-Posterboys.html 

Nebenbei bemerkt, der Kommentar der OSA Mitarbeiterin Sabine W. auf diesen Welt Artikel sollte dort auch gelesen werden, alleine nur um zu schmunzeln 😉 :

„Wir wissen ja, dass Familie Springer in der Evangelischen Kirche ihre Heimat hat. Daher verwundert diese „Schreibe“ kaum. Seit etwa 10 Jahren hat man in Sachen Scientology nochmals die Strategie geändert und ist verzweifelt bemüht, sie in die vermeintliche Krise zu schreiben. Währenddessen wird ein neues Kirchengebäude nach dem andere eröffnet, allein im letzten Monat gab es drei Einweihungen. Bei allen sprach der jeweilige Bürgermeister zur Begrüßung. In Deutschland erstrahlte nach Berlin die Scientology Kirche Hamburg in neuem Glanz. Lasen Sie etwas darüber? Natürlich nicht. Gerade im Moment laufen bei den Scientologen die Vorbereitungen für einen eigenen Fernseh- und Radio-Sender, wie schon in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war. Da kann man nur sagen: „Träumen Sie weiter!““

Ein Anonymous meinte hier zu, ob der Sabine W. schon mal jemand gesagt hat, dass leere Gebäude vor allem leer sind. Da ich mir sicher bin, dass der scientologische Geheimdienst auch meinen Blog liest, hoffe ich, dass dieser mal darüber nachdenkt, warum diese Gebäude denn leer sind.

Ich hoffe wirklich, dass ich nun erstmal genug über kürzlich verstorbene Scientologen geschrieben habe und dass viele auf Grund dieser Ereignisse sich nun doch überlegen aus Scientology auszusteigen. Hilfe gibt es genug. Auch mich kann man anschreiben. Ich weiß zumindest, wo und wie man Hilfe bekommt. Anschreiben ist auch immer anonym möglich, bei mir muss man keinen Namen nennen. 🙂

Gedenkfeier für Alexander Jentzsch

Irgendwie hat mich der plötzliche Tod von Alexander Jentzsch in den letzten Tagen sehr beschäftigt und mich begleitet. Ich habe mir die Frage gestellt, ob er ohne Scientology noch leben würde. Ich denke, dies wäre so, denn zumindest hätte er die richtige medizinische Hilfe bekommen.

Die Mutter von Alexander Jentzsch, Karen de la Carriere, hat gestern für ihren verstorbenen Sohn, eine Gedenkfeier abgehalten. Alexander ist der Sohn vom Scientology Präsidenten Heber Jentzsch. Er ist in Scientology aufgewachsen.  Karen de la Carriere wurde der Zutritt zur offizielen Gedenkfeier, die von der Scientology Organisation ausgerichtet wurde verwehrt, weil sie sich öffentlich gegen die Scientology Organisation und deren Verbrechen geäußert hat. Sie wurde vor 2 Jahren von der Scientology Organisation zu einer „Unterdrückerischen Person“ (Suppressive Person) SP erklärt. Einer SP werden alle Menschenrechte entzogen.

Auch durfte sie nicht von ihrem toten Sohn Abschied nehmen oder seine Asche beerdigen. Von seinem Tod erfuhr sie über Facebook. Meine Gedanken sind bei dieser starken Frau… und eigentlich müsste sich jeder Scientologe dafür schämen, was dieser Mutter angetan wurde.

Video erstellt von Mark Bunker, Xenu Tv.

https://kindseininscientology.wordpress.com/2012/07/10/warum-muste-alexander-jentzsch-sterben/

Warum musste Alexander Jentzsch sterben?

Alexander Jentzsch, der Sohn des amtierenden Scientology Präsidenten Heber Jentzsch verstarb am 02. Juli 2012 im Alter von nur 27 Jahren als „treuer“ Scientologe. Die Umstände seines plötzlichen Todes sind äußerst tragisch und mysteriös.

Alexander wuchs in Scientology auf, er war Mitglied der paramilitärischen Sea Org. Mit 12 Jahren wurde er laut Angaben seiner Mutter Karen de la Carriere in der Sea Org von einer Frau missbraucht. Wilfried Handl schreibt hierzu:

Geboren wurde Alexander Jentzsch 1984 als Sohn von Karen de la Carriere und Heber Jentzsch. Beide waren Mitglieder der paramilitärischen Sea Org von Scientology und Alexander wuchs bis zu seinem 6. Lebensjahr in der Sea Org auf. Heber Jentzsch war bzw. ist Präsident von Scientology.

1990 verließ Alexander gemeinsam mit seiner Mutter die Sea Org, um im Alter von 10 Jahren wieder von der paramilitärischen Verbindung „rekrutiert“ zu werden. Sein „Alltag“ bestand danach darin, 10 bis 12 Stunden täglich die Böden in Scientologys „spirituellem Zentrum“ FLAG zu schrubben oder die Toiletten zu reinigen, anstatt eine Schule zu besuchen. De la Carriere beschwerte sich nachdrücklich bei OSA und wies darauf hin, dass dies gegen das Gesetz verstieß. Aber es bedurfte eines anderen „Vorfalles“, um Alexander davon zu erlösen.

Irgendwann in seiner Zeit in FLAG durchlebte Alexander einen sexuellen Missbrauch durch ein 40-jähriges Sea Org-Mitglied. Laut Augenzeugen, wie Kirsi Ojamo, die damals in OSA FLAG arbeitete, wurde der damals 12-jährige Alexander von der 40-jährigen Marie Warren, ebenfalls FLAG-Mitarbeiterin, sexuell missbraucht.

Um einen Imageschaden für Scientology zu verhindern, wurden beide nach Kalifornien „transferiert“, beide wurden von OSA (Office of Special AffairsBüro für Spezielle Angelegenheiten, der scientologische Geheimdienst) dazu „aufgefordert“, zu diesem sexuellen Missbrauch künftig zu schweigen. Beide sollten sowohl intern, als auch extern darüber nicht reden – die Behörden wurden nicht eingeschaltet, der sexuelle Missbrauch wurde von Scientology vertuscht.

Alexander heiratete. Seine Frau Andrea und er arbeitenden für die Sea Org in Dallas. Andrea hatte, wie in der Sea Org üblich eine „erzwungene Abtreibung“, denn sie muss als „gute“ Scientologin ihre ganze Arbeitskraft, ihre ganze Zeit der Sea Organisation widmen, um die Welt zu klären. Dies alles berichtete Alexanders Mutter, Karen de la Carriere, der daylimail.

Karen de la Carriere ist vor ca. 2 Jahren aus der Scientology Organisation ausgestiegen, sie war ebenfalls langjähriges Mitglied der Sea Org. Ihr ehemaliger Ehemann, der Scientology Präsident Heber Jentzsch, ist schon seit längerer Zeit (ca. seit 2004) in Scientology „verloren gegangen“. Er gilt aber immer noch als offizieller Präsident der Scientology Organisation.

Karen erfuhr von dem Tod ihres Sohnes über Facebook, denn sie ist für die Scientology Organisation ein Feind, eine „unterdrückerische Person“ ein SP. Seit ihrem Ausstieg hatte, sie dank der Disconnection Policy, dem Trennungsbefehl keinen Kontakt mehr zu Alexander. Ihr wurde jeglicher Abschied von ihrem Sohn verwehrt. In dem Interview mit der Daylimail, berichtet sie von den Umständen des Todes ihres Sohnes.

Alexander hatte vor einiger Zeit einen schweren Autounfall, der auch seinen Rücken verletzt hatte.

Auch wurde er von seiner Frau „getrennt“, er lebte nun alleine in Los Angeles, gesundheitlich und finanziell ruiniert. An seine Eltern konnte er sich nicht wenden, zum einen weil ja sein Vater im „Sumpf von Scientology“ verschollen ist und zum anderen, konnte Alexander als „guter“ Scientologe zu seiner Mutter keinen Kontakt aufbauen. Er hätte sich damit im Sinne von Scientology strafbar gemacht.

Auf Grund der Rückenschmerzen begann er verschreibungspflichtige Schmerzmittel zu nehmen, vermutet seine Mutter. Auch wurde ihr zugetragen, dass Alexander Atemprobleme hatte.  Um dies zu behandeln, ging er zu einem scientologischen Arzt, der ihm jedoch nur eine scientologische Behandlung in Form eines Touch Assist zu kommen ließ. Beim Touch Assist wird nur durch „Handauflegen“ eine Heilung versprochen, um dies mal ganz simple auszudrücken. Wie man sich natürlich denken kann, hilft diese Art von „Behandlung“ nicht.

Alexander sucht nun, nach meiner Einschätzung, wie jeder Scientologe, den Fehler für seine Erkrankung bei sich selber. Er überlegte, ob er irgendwelche Verbrechen begangen hat, „unethische“ Gedanken, Kontakt zu SPs usw und so fort gehabt hat, die scientologische „Tech“, die falsche scientologische Behandlungsform, wird er nicht in Frage gestellt haben, keinen anderen nichtscientologischen Arzt gefragt haben. Alexander denkt er sei Schuld, dass die Behandlung nicht funktioniert. Denn sie muss ja funktionieren, in diesem Glauben ist er aufgewachsen.

Ein Pressesprecher des Los Angeles County Coroner’s Office, berichtete, dass bei der Autopsie von Alexander verschreibungspflichtige Medikamente (Schmerzmittel) und „ein Erkältungssaft für die Nacht“ in seinem Körper gefunden wurde.

Einen Tag vor seinem Tod hatte er starkes Fieber.

Letztendlich ist Alexander Jentzsch alleine gestorben und ohne die notwendige medizinische Hilfe. Getrennt von seinen Eltern, seiner Familie, seiner Ehefrau. Menschen, die ihn gut kannten und insbesondere seine bereits ausgestiegene Mutter hätte ihm helfen können.

Die genauen Umstände sind immer noch sehr mysteriös. Ich hoffe sie klären sich irgendwann auf. Auch hoffe ich, dass die Behörden in Los Angeles ordentlich ermitteln, denn einige Mitarbeiter gehören dort ebenfalls der Scientology Organisation an und in Todesumstände verschleiern ist die Scientology Organisation unschlagbar.

RIP Alexander Jentzsch, der starb in der irrsinnigen Hoffnung auf zukünftige Leben, in denen er ein besserer Scientologe sein kann.

Weitere Informationen:

http://blogs.villagevoice.com/runninscared/2012/07/scientology_alexander_jentzsch.php

http://bloggegenscientology.wordpress.com/2012/07/08/alexander-jentzsch-in-scientology-hineingeboren-mit-10-in-die-sea-org-mit-12-sexuell-missbraucht-und-mit-27-jahren-tot/

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2170405/Scientology-Son-Church-president-Heber-Jentzsch-troubled-life.html

Scientology aktuell

In den letzten Tagen hat sich in Scientology viel bewegt, so dass ich gar nicht mehr mit dem Schreiben hinterher komme. Zum einen hat die Nichte des Sekten Gründers (L. Ron Hubbard) Roanne Leake und der Vater des jetzigen Sektenführers (David Miscavige) Ron Miscavige Sr den Kult verlassen. Die Village Voice (Tony Ortega) berichtete u.a. hierüber.

Zum anderen hat Katie Holmes, Tom Cruise verlassen und ich hoffe, dass ihr der Ausstieg aus Scientology gelinkt und sie Surie ebenfalls aus den Fängen des Kultes retten kann. Gründer hierfür liefert mein Blog genug. Zumindst wird Scientology alles mögliche unternehmen um Katie Holmes unter Druck zu setzen und einzuschüchtern.

Etwas drittes ist in der letzten Zeit auch noch passiert. Anonymous hat den eMail Verkehr von Scientology Wien gehackt und diesen dann veröffentlicht. Wilfried Handl analysiert auf seinen Blog nun diesen, wen es interessiert kann dort darüber nachlesen. Scientology versucht nun mit allen Mitteln, die Veröffentlichung auf Wilfried Handls Blog zu verhindern, in dem sie damit gegen Wilfried Handl vor Gericht zieht. Ziel hierbei ist nicht, dass Gewinnen des Rechtsstreit, sondern Wilfried Handl mürbe zu machen und ihn in den finanziellen Ruin zu treiben. Die einstweilige Verfügung, dass Wilfried Handl auf seinen Blog keine Mails mehr veröffentlichen darf, die Scientology gegen Wilfried Handl erwirken sollte, wurde bereits von einem Gericht abgewiesen, aber dennoch steht ein Rechtsstreit bevor. Wilfried Handl bittet um Spenden, damit er auch diesen Rechtsstreit bestreiten kann, denn wie gesagt, es geht Scientology nicht um das Gewinnen, dieses Rechtsstreites… Ganz nach dem Richtlinien des Sektengründers L. Ron Hubbard. Wilfried Handl schriebt hierzu auf seinen Blog:

Am 10 Juni 2012 wurde bekannt, dass Anonymous die Mails der beiden Scientology-Organisationen in Österreich der Jahre 2010 bis 2012 geleakt hatten – mehr als 3 GB voller interner Scientology-Information stand plötzlich im Internet. Tausenden luden sich die Mails herunter, lasen sie, die Medien berichteten darüber und ich veröffentlichte einige der signifikantesten Mails in meinem Blog – und werde dies auch weiter tun. Es gibt noch eine Vielzahl an nicht veröffentlichten bzw. kommentierten Mails!

Im Hinblick darauf regierte Scientology, wie Scientology eben reagiert: Mit Angriff und der Parole „Final Handling des Main-Attackers, PR Handling, legal ausgetragen. … Demaskierung und lahm legen von W[ilfried] H[andl]“.

Konkret sah das so aus, dass ich auf Unterlassung (Streitwert: 31.000 Euro) geklagt und eine Einstweilige Verfügung gegen mich angestrebt wurde, um ein weiteres Veröffentlichen der Mails zu verhindern und die bereits geposteten Mails wieder vom Netz zu bekommen. Die Einstweilige Verfügung wurde vom Gericht abgelehnt, die Klage läuft und ich habe seit 28. Juni 4 Wochen Zeit, sie zu beantworten.

Ich kann das aber nur mithilfe eines Rechtsanwaltes machen – und damit bin ich bei meinem Problem!

Scientology hatte keines, um die 6.000 Euro hinzulegen, die deren Anwalt bei der Klageröffnung verlangte – ich schon.

Ich überlegte daher anfangs, mir einen Pflichtverteidiger zu nehmen – nur: Pflichtverteidiger haben so ihre Tücken … 😉

Letztendlich geht es nämlich nicht darum, ob ich eventuell sogar bereit wäre, ins Gefängnis zu gehen – es geht einzig und allein darum, dass Scientology keinen Sieg in diesem Prozess davon tragen darf!

Ich habe mich daher bei einem renommierten Anwalt nach den Konditionen seiner Verteidigung erkundigt und folgendes erfahren: Ermäßigter Stundensatz von 300 Euro, zu Beginn ein Kostenvorschuss von 3.000 Euro. Insgesamt rechnet der Anwalt mir Gesamtkosten von rund 10.000 Euro.

Und obwohl ich es anfangs vermeiden wollte, muss ich jetzt einen Spendenaufruf starten, um Sie um Hilfe zu bitten und zuerst einmal die 3.000 Euro zu generieren, damit der Anwalt loslegen kann. Denn die Uhr läuft – fast eine Woche der vierwöchigen Frist ist verstrichen!

Wie Sie mir helfen können?

Wenn Sie ein PayPal-Konto haben: Einfach anwaltskosten@wilfriedhandl.com als Emailadresse eingeben und den Betrag spenden, der Ihnen möglich ist.

Oder Sie machen es per Banküberweisung: Konto 513 950 561 63, Bank Austria, BLZ 12000, BIC BKAUATWW, IBAN AT86 1200 0513 9505 6163 – jeder Betrag hilft! Als Zahlungsgrund bitte “Anwaltskosten Wilfried Handl” angeben, damit Ihre Spende zugeordnet werden kann.

Einmal wöchentlich wird auf http://www.blog-gegen-scientology.wilfriedhandl.com/ der aktuelle Kontostand und die aufgewendeten Kosten veröffentlich, sodass absolute Transparenz besteht. Wenn nach dem Prozess gegen Scientology Geld überbleiben sollte, wird dieses an eine soziale Einrichtung gespendet – die Details dazu werden ebenfalls auf http://www.blog-gegen-scientology.wilfriedhandl.com/ bekanntgegeben.

Ich kann Sie abschließend nur bitten, mir bei der Umschiffung dieser „Hürde“ zu helfen!

Vielen Dank schon einmal …

Wilfried Handl

Vielleicht möchte ja jemand, die langjährige sehr gute Aufklärungsarbeit von Wilfried Handl unterstützen, in dem er ihm bei diesem Gerichtsprozess hilft oder einfach nur diese Nachricht verbreitet. DANKE! Wilfried Handls Blog auf Facebook.

Alles in allem geht es dem Kult zur Zeit verdammt schlecht, nach meiner Einschätzung steigt der Druck auf die Sektenmitglieder, so dass vermutlich demnächst noch mehr aussteigen werden.  😉

Verfassungsschutz warnt vor Online – Kursen

Der Verfassungsschutz in Hamburg warnt vor den Online Kursen der Scientology – Organsiation. Ich kann diese Warnung nur unterstützen. Ich habe vor Kurzem selber, um zu schauen, wie es funktioniert und unter einem anderen Namen, den „Online Kurs Ehe“ gemacht. Dieser Kurs ist darauf ausgelegt, die Scientology Kunstsprache zu lernen und sich mit dem Gedankenkonstrukt der hubbardschen Ideologie auseinanderzusetzen. In einer Phase des Kursus brachte ich gezielt Kritik an, diese wurde in scientologischer Weise gehandhabt. In dem ich gefragt wurde, was mir persönlicher dieser Kurs gebracht hat und mit dem Hubbard Zitat: „Wahr ist, was für dich wahr ist.“ Hiermit sollte ich wieder, wie es die Scientologen nennen, auf Linie gebracht werden. Dieses Verhalten ist auch nicht weiter verwunderlich. Auch bekomme ich nun viele Mails, die mich dazu auffordern, meinen Kurs fortzusetzen. Den habe ich beendet, als ich schreiben musste, was mir dieser Kurs gebracht hat. Dies ging mir dann doch zu weit. Hierbei handelt es sich um einen in Scientology üblichen Erfolgsbericht, der immer am Ende eines erfolgten Kurses geschrieben werden muss.

Nach meiner Einschätzung, wurde ganz gezielt darauf hingearbeitet, zum einen die scientologische Denkweise zu übernehmen, die scientologische Sprache und das Umfeld zu beeinflussen. Eine Aufgabe war, dass ich mir in meinem Umfeld Menschen mit Eheproblemen suchen sollte und mit ihnen, die in dem Kurs erlernten Strategien besprechen und nach Möglichkeit durchführen sollte. Ich hatte mich zunächst verweigert und weitere Kritik einfließen lassen, aber wurde immer wieder darauf hingewiesen dies zu tun. Letztendlich hatte ich mir einen Fall ausgedacht, weil ich ja schauen wollte, wie der Online Kurs funktioniert. Auch versucht Scientology hier die Ruinpunkte des Einzelnen, dh seine Schwachstellen, herauszufinden.

Die Kurse werden von den scientologischen Volunteer Ministers, den ehrenamtlichen Geistlichen angeboten. Teilweise kamen die Anweisungen über „google translate“, als ich mich darüber beschwert habe, bekam ich einen deutschen „Fallüberwacher“ (Kursleiter). Dieser jedoch, schien sehr beschäftigt und nicht immer greifbar gewesen zu sein, denn es dauerte immer recht lange, bis er antwortete. 😉 Ich rate niemanden diesen Kurs zu machen (auch nicht zum Spaß), denn er ist sehr manipulativ und wenn man die Scientologen nicht kennt, kann man leicht in die Falle tappen. Also Finger weg.

Zum Weiterlesen: http://www.hamburg.de/innenbehoerde/nofl/3333782/2012-03-14-bis-pm-lfv-scientology.html

Scientologische Nachhilfezentren in Deutschland und in Österreich

Hier eine Zusammenstellung der offiziellen scientologischen Nachhilfezentren in Deutschland und in Österreich. Diese Nachhilfezentren haben sich der scientologischen Tarnorganisation „Applied Scholastic“ angeschlossen. Diese untersteht dem scientologischen Bereich ABLE. Diese Nachhilfezentren müssen Lizensgebühren an die Scientology Organisation entrichten. Sie sind ein möglicher Eintritt in die Sektenwelt von Scientology. Es wird dort die Hubbard Studiermethode angewendet, die ganz klar auf die Gehirnwäsche vorbereitet und auch Auditings werden dort an den Nachhilfeschülern durchgeführt. Dies sind die offiziellen Nachhilfezentren, aber es gibt auch welche, die nicht von Scientology genannt werden, sich also besser tarnen als diese hier aufgeführten. Mein Ratschlag suchen sie Nachhilfe für ihr Kind, immer nachfragen ob diese nach L. Ron Hubbard arbeiten.

appliedscholastics.de/inhalt/nachhilfezentren-im-deutschsprachigen-raum/deutschland.php (Nachtrag 30.05.2013, mittlerweile funktioniert dieser Link nicht mehr, Screenshots stammen von dort)

Deutschland

Professionelles Lerncenter
Monika Aktay
Dilleniusstr. 25
Stuttgart – Bad Cannstatt

www[dot]professionelles-lernen.de

Mechthild Ohnhäuser
Nachhilfe mit Spaß und Verstehen
Honiggasse 2
35519 Rockenberg

„Die Streber“
Tina und Jenny Salomon
Ratherstr. 116
41844 Wegberg, Rath Anhoven

lern-methode.de

salomonlerncenter

Nachhilfe- und Sprachenschule
Marita Grübl & Heiko Kroggel
Nibelungenstr. 15
90513 Zirndorf

lernen-in-zirndorf.de

Österreich

Besser Lernen
Susanne Schilk-Blümel
Simmeringer Hauptstr. 419
1110 Wien
www[dot]besser-lernen.de
 
Auf der Seite von Applied Scholastics wird auch noch das „Nachhilfestudio Sonnenblume“ erwähnt. Dieses existiert jedoch schon länger nicht mehr.
 

Raids im April

Anonymous Berlin raidet wieder und zwar

am 14. April 2012

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Zoologischen Garten (vor dem McDonalds). Um 13.00 Uhr geht es dann gesammelt zur Org.

Hier der „Trailer“:

Ebenso raidet Anonymous Wien

am 14.  April 2012 gegen Scientology.

Demonstriert wird von 14.00 Uhr bis 17. 00 Uhr

an der Ecke Mariahilfer Straße/Neubaugasse/Amerlingstraße, 1060 Wien.

Anonymous Berlin raidet wieder im März

Das Motto für die Monatsdemo im März lautet: „David ‚Slappy‘ Miscavige – auschecken statt einstecken!“

Datum: 10.03.2011
Start/Treffpunkt: Mittag (12:00)
Von: Zoologischer Garten (vor dem McDonalds), geht es dann um 13.00 Uhr zur scientologischen Org.

…und natürlich demonstrieren auch Anonymous Düsseldorf und zwar

am 10. März 2012 – Treffpunkt ist zwischen 13 und 14 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof, Ausgang Konrad Adenauer Platz. Sammelphase ist von 13 Uhr bis 14.00 Uhr. Danach machen wir uns auf den Weg zum Rathausplatz …

…und ebenso Anonymous Wien am Samstag, den 17. März 2012, 14.00 Uhr – 17.00Uhr. 1060 Wien, Ecke Mariahilfer Straße/Neubaugasse/Amerlingstraße 1060 Wien, Ecke Mariahilfer Straße/Neubaugasse/Amerlingstraße

„Scientology greift nach den Schulen“

Die nw-news.de berichteten, dass Scientology ihr Buch, „Der Weg zum Glücklichsein“ an Schulen verteilt. http://www.nw-news.de/top_news/6164831_Scientology_greift_nach_den_Schulen.html

Bielefeld. Die Scientology-Sekte versucht, an den Schulen Nordrhein-Westfalens Fuß zu fassen. Davor warnt die Beratungsstelle Sekten-Info NRW. Scientology wolle seine Broschüre „Der Weg zum Glücklichsein“ in alle Schulbibliotheken einschleusen, heißt es. „Sehr gefährlich“ nennt Sabine Riede, Geschäftsführerin des Büros, die Aktivitäten. Das Buch gehöre dort nicht hin.

Auch der Verfassungsschutz NRW warnt vor wachsendem Einfluss der Scientology-Organisation (SO) im größten Bundesland. Nicht nur über die Broschüre versuche Scientology seinen Einfluss zu festigen und neue Mitglieder anzuwerben. „Ein aktueller Angriff auf Kinder und Jugendliche erfolgt jüngst über die (Tarn-)Organisation ,Applied Scholastics‘ (Nachhilfe) und ,ZIEL‘ (Zentrum für individuelles und effektives Lernen)“, sagt Birgit Axler vom Innenministerium des Landes NRW. Vor SO-Aktivitäten in der Nachhilfe warnt auch Marc Ratajczak, Sektenbeauftragter der CDU-Landtagsfraktion.Die oben zitierte OS-Broschüre soll laut Sabine Riede an allen Schulen des Landes verteilt werden mit dem Ziel, dass sie dort in den Bibliotheken platziert wird. „Der Name Scientology taucht dort nicht auf.“ Inhalt des Buches seien moralische Themen und Ziele, denen man sich zunächst durchaus anschließen könne. Doch falls Schüler nähere Informationen zu dem Buch haben wollten, „bleibt die Gefahr, dass sie übers Internet mit Scientology in Berührung kommen“. Riede sagt, sie habe die zuständigen Fachaufsichten über die aktuellen Vorgänge bereits informiert.

„Literatur von verfassungsfeindlichen Organisationen hat in der Schule nichts zu suchen“, so Riede. Im NRW-Verfassungsschutzbericht werden Scientology „Strukturen mit totalitärem Anspruch und menschenverachtenden Tendenzen“ zugeschrieben. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sei die OS-Mitgliederzahl „in den letzten Jahren stark angestiegen – auf derzeit circa 600“. Bundesweit habe SO 5.000 bis 6.000 Mitglieder. Das Oberverwaltungsgericht Münster urteilte 2008, dass sich die Lehre von SO „gegen die Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz“ richte.

Die SO-Broschüre ist laut Auskunft von Riede bereits an Schulen in NRW im Umlauf. „Dass Bücher schon rausgegangen sind, ist eindeutig.“ Sie habe hierüber zuverlässige Berichte einer SO-Aussteigerin….