Diese Seiten sollen über die Erziehungsmethoden von Lafayette Ron Hubbard, dem Kultgründer Scientologys, aufklären und richten sich gegen jede Art von destruktiven Kulten und Sekten
Maria Kamprath besucht die Ideale Org der Scientology „Kirche“ in Berlin, sie macht den Einstiegstest und berichtet. Ein wirklich guter Artikel, der zum einem aufzeigt, wie leer die Ideale Org in Berlin ist, wie überfordert die Mitarbeiter sind, wenn jemand tatsächlich mal einen Persönlichkeitstest machen möchte und wie sinnfrei dieser Test ist, wenn man ihn kritisch betrachtet, aber auch, wie ein Einstieg in Scientology aussehen könnte. Nebenbei bemerkt, vor 20 Jahren gab es koffeinfreien Kaffee in den Orgs (zumindest in der, die ich kenne), nun spart Scientology schon daran… 😉 …aber lesen sie selbst.
„„Du bist zu kritisch!“ „Ach was!“, denke ich mir. „Immerhin sitze ich hier bei Scientology, um euch mal auf den Zahn zu fühlen“, möchte ich der jungen Frau bei der Auswertung meines Persönlichkeitstests entgegnen.
Das Image eilt der selbsternannten Religion voraus. Genau das will die deutsche Zentrale mit einer bundesweiten Kampagne nun ändern. Aber ob die Vorbehalte gegenüber der Organisation begründet sind, will ich selbst herausfinden.
Nach Gesprächen mit Aussteigern und Sektenberatern befolge ich den Ratschlag des Chanalogy-Anhängers „Magnum“, der sich seit Eröffnung der Berliner Kirche für Protestaktionen gegen Scientology einsetzt. Er empfiehlt mir, falsche Angaben zu machen, indem ich mir vorstelle, eine Person zu sein, die ich sehr gut kenne, um so beim Test zu schummeln und die am Ende nichts gegen mich verwenden können. Ich stelle mir also meine besten Freundin vor. Vielleicht etwas voreingenommen statte ich den Berliner Scientologen eine „Spontanbesuch“ ab und schien sie damit glatt zu überfordern.
Im ersten Moment stellt sich der Rezeptionistin die Herausforderung, mir überhaupt jemanden zu finden, der den Persönlichkeitstest mit mir durchführen kann….“
Letztes Wochenende wurde ich von einem Anonymous aus Berlin informiert, dass Scientology Flyer über Kritiker in Berlin verteilt hat. Diese gingen u.a. auch an das private Umfeld dieser Kritiker, z.B. wurden diese in der Nachbarschaft verteilt.
Nicht umsonst verbergen sich Kritiker hinter dem Namen Anonymous, nutzen Alias und tragen Masken beim Raid. Sie machen dies um sich vor der kriminellen Organisation Scientology zu schützen. Nun hat sich der scientologische Geheimdienst OSA dahingehend geoutet, in dem er einige Anons mit Namen und Bild „gedoxt“ hat. Er muss diese Anons bis ins private Umfeld verfolgt haben.
Anonymous Berlin hat auch mir geholfen, als ich im Jahre 2010 von Scientology gefairgamed wurde, sie waren mein erster Anlaufpunkt und ich bin dankbar für deren Ratschläge und „helfenden Hände“.
Das Fair Game gegen mich lief damals verdeckter ab, als diese öffentliche Verleumdung, die OSA hier nun bei den Anons durchführt um diese zu handhaben.
Ich schreibe und rede nicht mehr gerne übe diese Zeit, als OSA bei mir zu Hause auftauchte, mich bei einem Spaziergang mit meinem Hund auf einem einsamen Waldweg schrecklich erschreckte, mich eine zeitlang, auch z.B. beim Einkaufen verfolgte, meine Kinder auf der Straße ansprach. Ähnlich wie bei Paulette Cooper, nur leider wußte ich zu diesem Zeitpunkt nichts von Paulette Cooper und diese Art von OSAs Angriffstaktik. Während dieser Zeit bin ich fast gestorben vor Angst und ich habe mich zurückgezogen von allem. … und hier half mir, meine Familie ein ganz lieber für mich besonderer Anon, der zu meinem Freund geworden ist, Anons aus Berlin u.a. Magnum oder KillerCat und einige für mich namenlose Anonymous, Wilfried Handl und ESMB. Danke Euch allen, auch die, die ich vergessen habe zu erwähnen.
Danke Anonymous, dass ihr dieses Risiko aufnimmt um die Scientology Organisation zu zerstören und so vielen Menschen damit helft und dies völlig selbstlos, in eurer Freizet und ohne dafür Geld oder irgendeinen anderen Gegenwert zu verlangen.
…und die verleumderischen Flyer, die Scientology über Anonymous Berlin verbreitet hat. Danke Wilfried fürs posten… Dort wo es hier geschwärzt ist, sind Fotos von Anonymous und deren private persönliche Daten.
In der letzten Zeit ist wieder viel passiert, so dass ich Probleme habe meinen Blog auf den neuesten Stand zu halten, aber ich versuche mein Bestes zu geben. 🙂
Mittlerweile sind die letzten Stunden von Alexander Jentzsch ein wenig ersichtlicher geworden. Die Polizei in LA hat die Ermittlungen aufgenommen, die Schwiegereltern von Alexander haben sich eine Rechtsanwältin genommen. Diese Anwältin soll schon seit Jahren auf der Gehaltsliste von Scientology stehen.
Warum die Schwiegerletern nun eine Rechtsanwältin haben, die Scientology sehr nahe steht, darüber kann ich nur spekulieren. Jedoch gibt es einen bisherigen Zeitplan über die letzten Stunden von Alexander Jentzsch und die Schwiegereltern spielen dort eine große Rolle, die ebenfalls Raum für Spekulationen offen läßt.
2. Juli 2012 09:00 Uhr Die Schwiegereltern von Alexander sehen ihn schlafend im Bett
2. Juli 2012 19:00 Uhr Alexander hat sich nicht bewegt, er wurde aber nicht von den Schwiegereltern untersucht
3. Juli am Morgen: Der Schwiegervater von Alexander untersuchte ihn, Alexander reagierte nicht. Er brachte ein Kind zur Schule, kam zurück und hat dann den Notruf betätigt.
Die „Huff Post“ berichtet genauer über diesen Sachverhalt. Auch hat sie mit der Polizei geredet und dort nachgefragt.
Mittlerweile versucht OSA den Ruf von Karen de la Carriere (die Mutter von Alexander) zu zerstören in dem sie Black PR betreibt und z.B. an alle Medien einen „Rufmordbrief“ verschickt. Dieser Brief ist hier zu finden. Wen es interessiert, Karen schreibt dort persönlich, die aktuellsten Informationen gibt es dort.
Dann hat es leider noch eine Tote in der letzten Woche gegeben. Eine junge Frau wurde tot in einer Narconon Einrichtung in Kanada gefunden. Narconon ist die scientologische Tarnorganisation, die sich um den Drogenentzug in ganz unprofessioneller Weise kümmmert. Im Prinzip, wird die scientologische Technik dort angewendet es wird dort mit Sauna – Schwitzkuren und einer hohen Vergabe von Vitaminen versucht die Probleme der Drogenabhängigen zu lösen. Dies geschieht alles völlig unproffesionell und ohne ärztliche Unterstützung. Diese „Therapie“, ich möchte es gar nicht so nennen, wird von Laien durchgeführt. In Deutschland gibt es keine Narconon – Einrichtung, vor kurzem wurde eine Einrichtung in Kanada von den Behörden geschlossen.
Nebenbei bemerkt, der Kommentar der OSA Mitarbeiterin Sabine W. auf diesen Welt Artikel sollte dort auch gelesen werden, alleine nur um zu schmunzeln 😉 :
„Wir wissen ja, dass Familie Springer in der Evangelischen Kirche ihre Heimat hat. Daher verwundert diese „Schreibe“ kaum. Seit etwa 10 Jahren hat man in Sachen Scientology nochmals die Strategie geändert und ist verzweifelt bemüht, sie in die vermeintliche Krise zu schreiben. Währenddessen wird ein neues Kirchengebäude nach dem andere eröffnet, allein im letzten Monat gab es drei Einweihungen. Bei allen sprach der jeweilige Bürgermeister zur Begrüßung. In Deutschland erstrahlte nach Berlin die Scientology Kirche Hamburg in neuem Glanz. Lasen Sie etwas darüber? Natürlich nicht. Gerade im Moment laufen bei den Scientologen die Vorbereitungen für einen eigenen Fernseh- und Radio-Sender, wie schon in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war. Da kann man nur sagen: „Träumen Sie weiter!““
Ein Anonymous meinte hier zu, ob der Sabine W. schon mal jemand gesagt hat, dass leere Gebäude vor allem leer sind. Da ich mir sicher bin, dass der scientologische Geheimdienst auch meinen Blog liest, hoffe ich, dass dieser mal darüber nachdenkt, warum diese Gebäude denn leer sind.
Ich hoffe wirklich, dass ich nun erstmal genug über kürzlich verstorbene Scientologen geschrieben habe und dass viele auf Grund dieser Ereignisse sich nun doch überlegen aus Scientology auszusteigen. Hilfe gibt es genug. Auch mich kann man anschreiben. Ich weiß zumindest, wo und wie man Hilfe bekommt. Anschreiben ist auch immer anonym möglich, bei mir muss man keinen Namen nennen. 🙂