Kindesmisshandlung im Namen Hubbards

Ein Audiobeweis, wie ein Scientologe einen Jungen mit einem Gürtel schlägt, weil dieser den Sektengründer L. Ron Hubbard anzweifelt. Anschließend muss dieser Junge, die scientologischen Traningsroutinen (TRs) weiter ausführen. Der Juge fragt immer wieder nach der „Policy“ (Hubbards „Gesetztesbrief“) in der steht, dass L. Ron Hubbard dies angeordnet hat. Nach welcher „Policy“ nun der Scientologe gehandelt hat, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass L. Ron Hubbard körperliche Züchtigung befürwortet:

„Sie können bei einem Kind tatsächlich körperliche Maßnahmen ergreifen, um Ihre eigenen Rechte zu verteidigen, so lange es das besitzt, was es besitzt, und für Sie einen Beitrag leisten und für Sie arbeiten kann.“(New Era Publications, Kinder: ein Auszug aus dem Scientology-Handbuch, Kopenhagen, 1994, S.10)

 

 

 

Frohes R6 Implant

Ich wünsche allen meinen Lesern auch im Namen der Scientologen ein

Frohes R6 Implant„. 😉

 

Für die Scientologen ist nämlich Weihnachten ein von dem bösen Lord Xenu implantierter Gedanke (Xenu hat ja die Thetane vor ungefähr 75 Millionen Jahre in überdimensionale Kinosäle entführt und ihnen dort u.a. unsere gemeinsame „Weltgeschichte“ einimplantiert), eine Art von Engramm, der den Thetan u.a. glauben lässt, dass Weihnachten und somit die Geburt Jesus wirklich existierte. Auch hat irgendjemand ca. 600 Jahre vor Christus irgendwelche angeblich Beweise für dieses R6 Implant gefunden und somit wurde dieses R6 Implant immer stärker und immer mehr Bestandteil der Kultur der Wogs (Menschen, die keine Scientologen sind).

Science Fiction Hubbard sagte hierzu:

„Es zeigt sich, dass Jedermann gekreuzigt wurde, daher denkt nicht, dass dass diese Kreuzigung ein Unfall ist, sie fanden heraus, dass sich das anwenden liess. Jemand, irgendwann auf diesem Planeten fand etwa 600 vor Christus irgendwelche Stücke von R6, und ich weiss nicht, wie sie es gefunden haben, entweder in dem sie Verrückte beobachtet haben oder so etwas, aber seither haben sie es verwendet und es wurde das, was als Christentum bekannt ist. Der Mann am Kreuz. Es gab keinen Christus. Aber der Mann am Kreuz erweist sich als Jedermann.“ (Übersetzer unbekannt)
Originalzitiat:
„Everyman is then shown to have been crucified so don’t think that it’s an accident that this crucifixion, they found out that this applied. Somebody somewhere on this planet, back about 600 BC, found some pieces of R6, and I dont know how they found it, either by watching madmen or something, but since that time they have used it and it became what is known as Christianity. The man on the Cross. There was no Christ. But the man on the cross is shown as Everyman.“

L. Ron Hubbard, Class 8 Course Tape: „The Man on the Cross – there was no Christ“

Quelle: http://www.ilsehruby.at/WasistAuditing.html

In diesem Sinne beginne ich nun heute mein eigenes R6 Implant und werde es genießen. 😉

Ich wünsche Ihnen/Euch allen (woran immer Sie auch glauben mögen) wunderbare und vor allem erholsame freie Feiertage.

 

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Fernsehtipp: Jenna Miscavige Hill bei Maischberger

Jenna Miscavige Hill, die Nichte des Sektengurus David Miscavige ist am Dienstag, den 05. November 2013 um 22:45 Uhr in der ARD bei „Menschen bei Maischberger“ zu Gast.

Jenna verbrachte ihre Kindheit und ihre Jugend als Arbeitssklavin in der paramilitärschen Elite Organisation Scientologys „Sea Org“ bis ihr die Flucht gelang.

Auch die anderen Gäste verheißen eine interessante Gesprächsrunde. Persönlich freue ich mich besonders, dass auch Barbara Kohout (Ex Zeugin Jehovas) auf der Gästeliste steht. Die sich sehr um Aufklärung bemüht, auch in dem Bereich „Kinder in Sekten“.

Sea Org Alley 2

Scientologisches Mädchen in der „Hauptzentrale“ Scientologys, Flag, Clearwater, Florida USA

Sea Org Alley 6

Scientologischer Junge in der „Hauptzentrale“ Scientologys, Flag, Clearwater, Florida USA


			

Ist jeder Scientologe ein Gott?

Diese Frage beschäftigt mich schon seit ein paar Monaten und ist zugegebener Weise etwas provokant.

Schaut man sich andere Sekten und Kulte an, so glauben die Anhänger meist an eine höhere Kraft, ein oder mehrere höhere, übernatürliche Wessen. Nennen wir sie einfach mal Gott.

Aber woran glaubt ein Scientologe, was bestrebt ihn und für wen will er die Welt „klären“, welchen Glaubenshintergrund gibt es? Hierzu stellte ich auch meine Frage im schlechten Englisch auf dem Ex Scientologist Messageboard. Mich interessierte einfach, wie es die anderen Ex Scientologen sehen. http://www.forum.exscn.net/showthread.php?33405-Is-every-Scientologist-a-God

Während meiner langen Überlegungen, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein Scientologe dazu bestrebt ist ein nahezu perfektes Wessen zu werden. Hierfür müht er sich auf der Brücke ab und bezahlt dafür auch noch eine Menge Geld. Ein Scientologe möchte gottgleich werden. Er möchte zum Beispiel unabhängig von Zeit und Raum agieren. Zu einer Art von Superman werden. Hier an diesem Punkt ähnelt Scientology, wieder anderen Kulten, die oftmals auch ein Übermenschglauben haben und somit Anhänger binden. Was verlieren  Anhänger denn, wenn sie ihre Gruppe verlassen einen gottgleichen Status oder den Status seinem Gott, meist nach dem Ableben, ganz nahe sein zu dürfen.

Aber sind Scientologen und somit auch die Operierenden Thetanen, denn nun tatsächlich Götter. Für uns Außenstehende nicht, denn sie sind nicht besser in ihren Fähigkeiten als nicht Scientologen. In ihrer Einbildung, die durch die Abhängigkeit zur Gruppe entsteht, natürlich schon. Scientologen werden gefeiert, wenn sie auf der Brücke weiter fortschreiten. Wenn ein Scientologe einem OT begegnet oder gar einem OT VIII (die im Moment am höchsten zu erreichende Stufe), denn erscheint dieser dem Scientologen gottgleich, eben weil es ihm indoktriniert wurde. Bei einem Ausstieg, fällt dieser imaginäre Gott Status weg. Plöztlich ist dieser ehemalige Gott wieder ein ganz normaler Mensch, wird sogar zum Feind deklariert. Er verliert alles nicht nur den Gottstatus, sondern auch Freunde oder gar Familie. Ich denke auch dies macht einen Ausstieg so schwierig und viele Anhänger der Scientologyorganisation „verlieren“ sich in den Gruppen, die immer noch Scientology betreiben, aber nicht mehr der Organisation angehören.

Hubbard selber sagt hierzu:

You are your own God. It’s so simple. You can’t walk around all over the place trying to „find Christ“ or „put Christ in your heart“ or some such thing as that, because as far as you’re concerned, you’re – when you got to a straight up 7, you’d be it – you’d be Christ. Do you get the idea? — L. Ron Hubbard, Lecture 14 October 1953: Inverted Dynamics

Every man there is, is a universe. You talk about God: The most you will know about God for probably a long time to come is you. If you want to know what God is all about, or if you want to know what you’re all about, you want to know what the fourth dynamic is all about, you consult the essential elements of „you-ness.“

— L. Ron Hubbard, Lecture 10 November 1952: Introduction: The Q List And Beginning of Logics

http://www.forum.exscn.net/showthread.php?33405-Is-every-Scientologist-a-God&p=856882&viewfull=1#post856882

Auch Hubbard spielte mit diesem Gottgedanken und brachte ihn in seinen Kult unter. Hubbard wußte immer, was er tat und er wußte auch ganz genau, wie er Menschen an sich bindet. Nämlich indem er ihnen versprach ihr eigener Gott zu werden. Dies ähnelt schon einer „narzisstischen Störung“, die er seinen Scientologen anerziehen möchte. Die totale Abhängigkeit an sein Kultsystem mit dem Hintergrund Geld für sich zu scheffeln.

Aber letztendlich ist ein Scientologe kein Gott, er ist nur ein armer Mensch, der glaubt das richtige zu tun, der daran arbeitet etwas Besonderes zu sein oder zu werden. Er hat vergessen, dass jeder Mensch für sich schon etwas besonderes ist, jeder auf seine Art und Weise. Er hat vergessen einfach nur zu leben.

Liebe Scientologen, ihr könnt auch ohne diesen ganzen Schmarn an Tech euer eigener Gott werden, denn dies seid ihr schon, ihr seid etwas Besonderes, nämlich ein Mensch. Legt einfach mal die Füße hoch, entspannt euch und genießt den Tag.  🙂

fuss