Diese Seiten sollen über die Erziehungsmethoden von Lafayette Ron Hubbard, dem Kultgründer Scientologys, aufklären und richten sich gegen jede Art von destruktiven Kulten und Sekten
Die Nichte von David Miscavige veröffentlichte in den vergangenen Wochen ein Buch über ihre Kindheit in Scientology und ihrer gelungenen Flucht. Sie ist zZt ein großes Gesprächsthema in den US – amerikanischen Medien.
Jenna Miscavive Hill verbrachte ihre Kindheit in der Sea Org und schuftete dort als Arbeitssklavin im Jahre 2005 gelang ihr letztenendlich die Flucht aus der verbrecherischen Organisation.
Zwei ihrer vielen Interviews, ich finde sie ist eine wirklich sympathische und mutige Frau. Das erste Interview kann man sich auch komplett auf der Seite von abc anschauen…
In der letzten Zeit ist wieder viel passiert, so dass ich Probleme habe meinen Blog auf den neuesten Stand zu halten, aber ich versuche mein Bestes zu geben. 🙂
Mittlerweile sind die letzten Stunden von Alexander Jentzsch ein wenig ersichtlicher geworden. Die Polizei in LA hat die Ermittlungen aufgenommen, die Schwiegereltern von Alexander haben sich eine Rechtsanwältin genommen. Diese Anwältin soll schon seit Jahren auf der Gehaltsliste von Scientology stehen.
Warum die Schwiegerletern nun eine Rechtsanwältin haben, die Scientology sehr nahe steht, darüber kann ich nur spekulieren. Jedoch gibt es einen bisherigen Zeitplan über die letzten Stunden von Alexander Jentzsch und die Schwiegereltern spielen dort eine große Rolle, die ebenfalls Raum für Spekulationen offen läßt.
2. Juli 2012 09:00 Uhr Die Schwiegereltern von Alexander sehen ihn schlafend im Bett
2. Juli 2012 19:00 Uhr Alexander hat sich nicht bewegt, er wurde aber nicht von den Schwiegereltern untersucht
3. Juli am Morgen: Der Schwiegervater von Alexander untersuchte ihn, Alexander reagierte nicht. Er brachte ein Kind zur Schule, kam zurück und hat dann den Notruf betätigt.
Die „Huff Post“ berichtet genauer über diesen Sachverhalt. Auch hat sie mit der Polizei geredet und dort nachgefragt.
Mittlerweile versucht OSA den Ruf von Karen de la Carriere (die Mutter von Alexander) zu zerstören in dem sie Black PR betreibt und z.B. an alle Medien einen „Rufmordbrief“ verschickt. Dieser Brief ist hier zu finden. Wen es interessiert, Karen schreibt dort persönlich, die aktuellsten Informationen gibt es dort.
Dann hat es leider noch eine Tote in der letzten Woche gegeben. Eine junge Frau wurde tot in einer Narconon Einrichtung in Kanada gefunden. Narconon ist die scientologische Tarnorganisation, die sich um den Drogenentzug in ganz unprofessioneller Weise kümmmert. Im Prinzip, wird die scientologische Technik dort angewendet es wird dort mit Sauna – Schwitzkuren und einer hohen Vergabe von Vitaminen versucht die Probleme der Drogenabhängigen zu lösen. Dies geschieht alles völlig unproffesionell und ohne ärztliche Unterstützung. Diese „Therapie“, ich möchte es gar nicht so nennen, wird von Laien durchgeführt. In Deutschland gibt es keine Narconon – Einrichtung, vor kurzem wurde eine Einrichtung in Kanada von den Behörden geschlossen.
Nebenbei bemerkt, der Kommentar der OSA Mitarbeiterin Sabine W. auf diesen Welt Artikel sollte dort auch gelesen werden, alleine nur um zu schmunzeln 😉 :
„Wir wissen ja, dass Familie Springer in der Evangelischen Kirche ihre Heimat hat. Daher verwundert diese „Schreibe“ kaum. Seit etwa 10 Jahren hat man in Sachen Scientology nochmals die Strategie geändert und ist verzweifelt bemüht, sie in die vermeintliche Krise zu schreiben. Währenddessen wird ein neues Kirchengebäude nach dem andere eröffnet, allein im letzten Monat gab es drei Einweihungen. Bei allen sprach der jeweilige Bürgermeister zur Begrüßung. In Deutschland erstrahlte nach Berlin die Scientology Kirche Hamburg in neuem Glanz. Lasen Sie etwas darüber? Natürlich nicht. Gerade im Moment laufen bei den Scientologen die Vorbereitungen für einen eigenen Fernseh- und Radio-Sender, wie schon in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war. Da kann man nur sagen: „Träumen Sie weiter!““
Ein Anonymous meinte hier zu, ob der Sabine W. schon mal jemand gesagt hat, dass leere Gebäude vor allem leer sind. Da ich mir sicher bin, dass der scientologische Geheimdienst auch meinen Blog liest, hoffe ich, dass dieser mal darüber nachdenkt, warum diese Gebäude denn leer sind.
Ich hoffe wirklich, dass ich nun erstmal genug über kürzlich verstorbene Scientologen geschrieben habe und dass viele auf Grund dieser Ereignisse sich nun doch überlegen aus Scientology auszusteigen. Hilfe gibt es genug. Auch mich kann man anschreiben. Ich weiß zumindest, wo und wie man Hilfe bekommt. Anschreiben ist auch immer anonym möglich, bei mir muss man keinen Namen nennen. 🙂