Maria Kamprath: „Ich habe den Einstiegstest der deutschen Scientology-Kirche gemacht“

Maria Kamprath besucht die Ideale Org der Scientology „Kirche“ in Berlin, sie macht den Einstiegstest und berichtet. Ein wirklich guter Artikel, der zum einem aufzeigt, wie leer die Ideale Org in Berlin ist, wie überfordert die Mitarbeiter sind, wenn jemand tatsächlich mal einen Persönlichkeitstest machen möchte und wie sinnfrei dieser Test ist, wenn man ihn kritisch betrachtet, aber auch, wie ein Einstieg in Scientology aussehen könnte. Nebenbei bemerkt, vor 20 Jahren gab es koffeinfreien Kaffee in den Orgs (zumindest in der, die ich kenne), nun spart Scientology schon daran… 😉 …aber lesen sie selbst.

„„Du bist zu kritisch!“ „Ach was!“, denke ich mir. „Immerhin sitze ich hier bei Scientology, um euch mal auf den Zahn zu fühlen“, möchte ich der jungen Frau bei der Auswertung meines Persönlichkeitstests entgegnen.

Das Image eilt der selbsternannten Religion voraus. Genau das will die deutsche Zentrale mit einer bundesweiten Kampagne nun ändern. Aber ob die Vorbehalte gegenüber der Organisation begründet sind, will ich selbst herausfinden.

Nach Gesprächen mit Aussteigern und Sektenberatern befolge ich den Ratschlag des Chanalogy-Anhängers „Magnum“, der sich seit Eröffnung der Berliner Kirche für Protestaktionen gegen Scientology einsetzt. Er empfiehlt mir, falsche Angaben zu machen, indem ich mir vorstelle, eine Person zu sein, die ich sehr gut kenne, um so beim Test zu schummeln und die am Ende nichts gegen mich verwenden können. Ich stelle mir also meine besten Freundin vor.  Vielleicht etwas voreingenommen statte ich den Berliner Scientologen eine „Spontanbesuch“ ab und schien sie damit glatt zu überfordern.

Im ersten Moment stellt sich der Rezeptionistin die Herausforderung, mir überhaupt jemanden zu finden, der den Persönlichkeitstest mit mir durchführen kann….“

Hier darf weitergelesen werden: http://www.vice.com/de/read/scientology-kirche-persoenlichkeitstests-sekte-sucht-abzocke?

Radiointerview mit einem Anonymous über das Projekt Chanology

Dieses Jahr im Februar protestiert Anonymous seit 5 Jahren gegen Scientology.

Ein Berliner Anonymous Aktivist „Magnum“ spricht in einem Interview mit dem rbb Moderator Holger Klein über Anonymous, das Projekt Chanology, seine Motivation, über die Gefährlichkeit von Scientology usw. Ein wirklich gelungenes Interview, dass auch viel Hintergrundwissen über die Sekte vermittelt.

http://www.wrint.de/2013/01/24/wr142-ortsgesprach-anon-magnum-wg-scientology/

…und wer Lust hat, am 09. Februar 2013 mit Anonymous gegen Scientology zu raiden…

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr in der Jebensstraße.

Weitere Raids sind am

Samstag, den 26. Januar findet ein Raid in MÜNCHEN
Samstag, den 2. Februar findet ein Raid in FRANKFURT
Samstag, den 9. Februar findet ein Raid in STUTTGART
Samstag, den 16. Februar findet das MEGARAID in BRÜSSEL

http://www.facebook.com/Raids.gegen.Scientology?fref=ts