Shelley Ballantyne: „Nach dem Tod meiner Mutter wurde ich in den Kult gesteckt. Ich brauchte Liebe und bekam eine Kindheit voller Leid.“

Das britische Magazin „The Sun“ berichtete im Jahr 2012 über die traurige Kindheit von Shelley Ballantyne in Scientology. Nach dem Tod ihrer Mutter, Shelley war 7, bekam ihr scientologischer Vater das Sorgerecht. Sie wurde nach Saint Hill gebracht (dem ehemaligen Wohnsitzt Hubbards und heutigem „Sektenelitezentrum“). Sie mußte einen „eine Milliardenjahrevertrag “ unterschreiben, sie wußte nicht was sie tat, konnte dies nicht verstehen. Wurde dadurch Mitglied der „Sea Org“ (paramilitärische Organisation Scientologys) und hier wuchs sie dann in der „Cadet Org“ (Unterorganisation der „Sea Org“ für Kinder) auf.  In der Zeitschrift berichtet sie über ihre Erlebnisse. Mit 17 Jahren gelang ihr die Flucht.

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/woman/real_life/4416712/Brit-Scientology-victim-tells-of-anguish.html?fb_action_ids=374565239324988&fb_action_types=og.likes&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582

 

gegenscientology

This is Why!

Video: Ex – Scientologykind Astra Woodcraft

Astra Woodcraft wuchs in Scientology auf, mit 7 entschied sich Astras Mutter der Sea Org beizutreten, das gleiche galt in dem Moment für Astra. Sie besuchte dort eine „Schule“, die aber nicht wirklich eine war. Mit 15 Jahren wurde sie zum „Ethic – Officer“, sie mußte andere Sea Org – Mitarbeiter mit kritischen Gedanken oder gar aussteigewillige Sea Org – Mitarbeiter handhaben….

Wer es etwas genauer haben möchte auf youtube gibt es noch mehr über Astra Woodcraft.

Teil 1 von 14 (die restlichen Teile sind auf youtube zu finden)

Jenna Miscavige Hill veröffentlichte ein Buch und was dies alles mit Suri Cruise zu tun hat…

Die Nichte von David Miscavige veröffentlichte in den vergangenen Wochen ein Buch über ihre Kindheit in Scientology und ihrer gelungenen Flucht. Sie ist zZt ein großes Gesprächsthema in den US – amerikanischen Medien.

Jenna Miscavive Hill verbrachte ihre Kindheit in der Sea Org und schuftete dort als Arbeitssklavin im Jahre 2005 gelang ihr letztenendlich die Flucht aus der verbrecherischen Organisation.

Zwei ihrer vielen Interviews, ich finde sie ist eine wirklich sympathische und mutige Frau. Das erste Interview kann man sich auch komplett auf der Seite von abc anschauen…

…und was hat dies alles mit Suri Cruise zu tun. Dank ihrer Mutter bleibt Suri Cruise eine Kindheit in der Scientologyorganisation erspart. Näheres beschrieb Blicke.at: http://www.seitenblicke.at/top-stories/scientology-insiderin-suri-hatte-grosses-glueck …über eine Kindheit in Scientology gibt es auch genug Informationen auf meinem Blog.

Nebenbei bemerkt hat sich Katie Holmes dazu entschlossen Jura zu studieren, um den Müttern zu helfen, die von ihren Kindern durch den Trennungsbefehl der Scientologyorganisation getrennt wurden. http://my.news.yahoo.com/katie-holmes-career-plans-worry-cruise-063000400.html

Cadet Org

Lange Zeit hat Scientology behauptet, dass es eine „Cadet Org“ nicht mehr gibt. Seit letztem Jahr gibt es  neue Informationen über ein Bestehen der „Cadet Org“ und ein Video, dass die Existenz belegt.

Ursprünglich war die „Cadet Org“ dafür da, die Kinder der Sea Org Mitarbeiter zu „betreuen“. Im Prinzip wurden sie dort scientologisch „erzogen“, sie mußten Arbeit leisten usw. Irgendwann wurde es den Sea Org Mitarbeitern verboten Kinder zu bekommen. Daraufhin wurde von Scientology das Gerücht  gestreut, dass es diese „Cadet Org“ nicht mehr gibt.

Dies war aber immer schon recht unwahrscheinlich, denn wo sollten diese ganzen Kinder, die zu dieser Zeit in der „Cadet Org“ waren überhaupt so schnell hin. Ihre Eltern mußten ja für die Sea Organisation viele Stunden Arbeit leisten.

Also „lief“ diese „Cadet Org“, der Verschleierungsspezialisten Organisation, im geheimen weiter. Ist ja auch wenig verwunderlich, wer mag schon eine Organisation, die Kindern eine reguläre Schulbildung verweigert, die nur lernen nach Hubbards menschenverachtener Ideologie zu leben und die als Arbeitssklaven gehalten werden. Die „Oberen“ der Scientology Organisation, wußten höchstwahrscheinlich, dass so ein Arbeitslager für Kinder bei der „Normalbevölkerung“, von Scientologen „Wogs“ genannt, nicht gut ankommen würde.

Letztes Jahr gab es in den USA ein Verfahren gegen eine Mutter, die ihren 12 Jährigen Sohn in die „Cadet Org“ gegeben hat und voller stolz auf FaceBook darüber berichtet hat, dass Ihr Sohn der „Commander of the Cadet Org“ war. Durch diesen FB post und den wachsamen Augen anderer, ist öffentlich geworden, dass es diese Einrichtung doch noch gibt.

Mittlerweile wurde dieser Junge zurück in die Obhut seiner Mutter gegeben.

Darth Xander, ein Rechtsanwalt aus Chicago, der öfters gegen den Kult prozessiert hat daraufhin ein Video von der bestehenden Cadet Org in Clearwater gedreht.

Man sieht auf dem Video, wie diese Kinder nach Flag, Arbeitszentrale der Scientologen in Clearwater, geschickt wurden um dort die gleiche Arbeit zu machen, wie die Erwachsenen und diese sind dort ebenfalls völlig überarbeitet, bekommen ihren Ausweis abgenommen, kaum Geld zum Leben etc. Lisa McPherson starb z.B. dort.

Wenn man sich den Alltag des kürzlich verstorbenen Alexander Jentzsch in der Sea Org mit 10 Jahren anschaut, der u.a. daraus  bestand 10 Stunden lang täglich die Fußböden in Flag zu reinigen oder Toiletten zu säubern, wie seine Mutter berichtete, wird es mir bei dem folgenden Video recht flau im Magen oder aber, wenn ich mir vorstelle, dass diese Kinder Bürotätigkeiten, wie Erwachsene ausführen müssen. Mir fallen hunderte von Beispiele ein und keins ist wirklich angenehm für Kinder. Auch widerspricht dies  den Menschenrechten für Kinder der Vereinten Nationen.

Ich vermute auch, dass einige deutsche, österreichische oder schweizerische Scientologen ihre Kinder voller Stolz in die „Cadet Org“ geben oder geben werden.

Der Tagesablauf eines „Cadet Org“ Kindes:

We’d wake up around 6:30 AM on Mondays through Fridays. We had exactly half an hour to clean up the room and a higher rank cadet, security guard or Atalia herself would check the rooms up before we could go to breakfast.

We had breakfast for a half an hour until 7:30 when we had to clean up. We’d get assigned places to clean. Some would get kitchen, dinning room, bathrooms, yard, pool cleaning, laundry cleaning, getting the courserooms ready, etc., then we had school from 8 AM till 11 AM. When we had break, we’d go up to the kitchen and snack something for free or otherwise had the canteen where we could buy a snack (all sugarless though, we could only have sugar from Friday night to Saturday night).

11:15 back to school until 13:00 for lunch, which was a half an hour as well, then we had clean up till 14:00, where we’d go into the cadet room (sort of like a empty carpeted enclosed place where we’d do drillng such as naval marching techniques and briefing, kind of like the training you see in army movies). At 14:30 the bus would come and pick us up to go to the base (that’s what we called the area of the FH, CB, Coachman, etc…) and do office work such as stuffing envelopes, organizing pay checks, working at the place where they print the policies (it’s called mimmio and it’s placed right up the street from the CB like a block and a half or so), etc.

In earlier days we were only allowed to go to the base on rare occasions. That’s why you read stories where cadets didn’t see their parents for weeks and even months. We’d get assigned worksheets for jobs at the QI [previous location of Cadet Org; no longer owned by CoS] like painting, cleaning warehouses, cleaning dorms, trimming plants, stuff like that, all gardening and maintainance work. The going to base part started around 2003.

We’d have dinner at 5PM with our parents at the base (this is as i said, applied since 2003, otherwise we’d have dinner at 7PM at the QI). We had school at night again from 7:30 to 9:00 PM. This was different school work because at night we only did Scientology studies, courses from delphi, true school, LRH courses, etc. Also SO courses like etiquete, grooming, cleaning, etc.

We’d then have half an our to get ready for bed and lights off at ten o’clock.

On Saturdays we had a simmilar arrangement as the normal SO staff, we’d have a day off every 2 weeks if we had our stats up, hopefully it was the same day as our parents libs day so we could spend the day with them (it almost never happened though). The kids that didn’t have the day off would stay at the QI, have assignments through out the day and on the afternoons they’d have to white-glove their rooms (meaning we had to clean from top to bottom and leave it so clean a white glove would be passed around and not get a single stain). Saturday night was movie night for the cadets that weren’t grounded for their stat-down, it was also hamburguer and hot dog day, sugar day and video game day, it was sort of like a day a week of beeing almost a normal kid…

Sundays were no different from Saturdays except for the white glove part.

youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WtcifZylPrw

Wer weitere Infos über die Cadet Org lesen möchte kann dies z.B. auf ESMB machen.

Drei links hierzu:

http://www.forum.exscn.net/showthread.php?23723-Cadet-Org-Rugrat-Story

http://www.forum.exscn.net/showthread.php?18033-Cadet-Org-Disbanded-When-Docs-Needed-Now

http://www.forum.exscn.net/showthread.php?2432-What-went-on-in-the-Cadet-Org