Ursula Caberta geht in den „Ruhestand“…

… und sie hat es sich verdient. Kaum jemand anderes hat der Scientology – Sekte in den letzten Jahrzehnten so die Stirn geboten, wie diese Frau.

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über die Gründe für ihren vorzeitigen Ruhestand.

Vor ein paar Tagen schrieb auch Tony Ortega auf seinem Blog über Ursula Cabertas Rücktritt und interviewte sie.

Ich überlege schon die ganze Zeit, was ich persönlich dazu schreiben möchte. Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden. Ich empfinde Hochachtung und Respekt vor Ursula Caberta und der Arbeitsgruppe Scientology. Sie hat das „Fair Game“ von OSA voll durchlebt, was sicherlich nicht einfach war und ich kann verstehen, dass sie ohne eine Unterstützung „ihrer“ Behörde nicht mehr weitermachen möchte. Aber sie hat nach meiner Einschätzung genug Unterstützung von anderen Scientology Kritikern und Ex – Scientologen.

Ich persönlich wünsche ihr noch viele wunderbare Jahre und hoffe auf ein paar weitere Einsätze als Scientology – Kritikerin. Immerhin wird sie ja noch ein Buch veröffentlichen.

Ich bin selber betroffen von der Schließung der Arbeitsgruppe Scientology. Kurz vor deren Schließung hätte ich deren Unterstützung gebraucht und ich konnte sie nicht mehr bekommen. Es war eine verdammt schwere Zeit für mich und vermutlich wäre es mit Hilfe der Arbeitsgruppe und Ursula Caberta ein wenig einfacher gewesen. Damals empfand ich eine unbändige Wut und Enttäuschung, mittlerweile habe ich auch so meinen Weg gefunden. Dennoch war die AGS gut und sinnvoll.

ABER, es gibt zur Zeit viel Hilfe für Scientologen, die aussteigen möchten. Wer Interesse hat kann eine Mail an mich senden und auch Wilfried Handl hilft gerne weiter. 🙂 Das dies heutzutage möglich liegt auch an der sehr guten Arbeit von Ursula Caberta und der Arbeitsgruppe Scientology.

Ich wünsche ihr „Alles Gute“.

Das TV Duell Ursula Caberta vs. Jürg Stettler und die Dokumentation „Jagd auf Aussteiger“

Diese Woche lief auf n-tv die Dokumentation „Jagd auf Aussteiger“, sowie das TV Duell Ursula Caberta, langjährige Scientology – Kritikerin und ehemalige Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Scientology in Hamburg vs. Jürg Stettler, der OSA Chef, also Geheimdienst Chef, von Scientology.

OSA gab im Vorfeld schon folgenden Kommentar auf meinen Blog zu der Dokumentation ab und ich denke hier ist nun der geeignete Ort diesen Kommentar zu posten.

Freedom of Speech, mein Blog eigener OSA „Troll“, nun gut, ich muss ihn mir auch z.B. mit Wilfried Handl teilen, schrieb am 12.12.12.:

„Abschließend zum Film von gestern abend:

Nicht informativ genug. Altes Material, schon mal gezeigt, aufgepeppt mit Interviews von Scientologen, die gar nicht ausgestiegen sind sondern ein Revival unter anderen Vorzeichen anstreben. Das hat Frank Nordhausen vor lauter Jagdfieber vergessen. Er hat nichts neues gezeigt. Das kann ja keine Deutschen interessieren.
Da war „Äh Beckstein Äh“ schon besser. Das hatte was.
Ich weiß, ich sollte es nicht sagen, aber Caberta wäre doch ein prospect für den Purif, oder DrugRd. Hab ich jetzt was falsches gesagt? Meinungsfreiheit? Oh Gott…..

Handl als „Auditor“ am E Meter beim Auditing hatte die gleiche fachmännische Ausstrahlung als würde man einem Elefanten einen Zahnstocher geben, um damit die Einspritzpumpe eines Pkws zu reparieren.
Wie schon gesagt, alles rubbish und vollkommen langweilig. Hatte mehr erwartet.“

Auf Grund der schnellen Reaktion, ich hatte ja noch nicht mal auf meinem Blog die Reportage gepostet, sieht man, was diese Reportage für ein Dorn im Auge, der Scientology Organisation ist. Letztendlich kommt von OSA keine sachliche oder besser aufklärende Information über diese Reportage. Das einzige was OSA kann ist beleidigen und verleumden und ich denke schon das diese Reportage uns Deutsche interessiert oder will sich jemand von einer kriminellen Organisation, die vom Verfasungsschutz beobachtet wird, vorschreiben lassen, was man interessant zu finden hat. Wir leben hier nicht im Buch „1984“ von George Orwell, es gibt keine scientologische Kontrolle über unsere Medien. 😉

Nun denn, wer es noch nicht gesehen hat, hier die beiden Links. Insbesondere das Duell mag ich persönlich sehr, Danke Frau Caberta. Als Ursula Caberta irgendwann Marty Rathbun erwähnt, ehemals rechte Hand von Sekten Boss David Miscavige, der nun Scientology außerhalb von der Organisation praktiziert, und Frau Caberta, Herrn Stettler anbietet, dass er seine Auditings auch außerhalb bei Marty Rathbun bekommen kann, kommt Jürg Stettler kurz ins schleudern, wunderbar diese kurze Szene des kurzen Zweifelns an der Scientology – Organisation. 😉