„Sogar das Schmierpapier ist rationiert“

Scientology Berlin geht es schlecht… Finanziell scheint es der „Idealen Org“ in Berlin nicht gut zu gehen.

Berichteten ausgestiegene Mitarbeiter bis vor kurzem darüber, dass sie die Lifte in der „Idealen Org“ aus kostengründen nicht mehr nutzen durften, erzählt nun ein weiterer Ex – Mitarbeiter dem rbb von nicht funktionierenden Telefonen, weil die Rechnungen nicht bezahlt wurden und davon, dass selbst Schmierzettel und Kugelschreiber in der Berlinerniederlassung Mangelware sind.

Zum durchaus netten Artikel des rbb geht es hier.

Edit: Ein weiterer Link zu diesem Thema.

schild

„Der Weg zum Glücklichsein“

Was vielen meinen Lesern nicht so wirklich auffällt, weil OSA manchmal recht langsam in ihrer Arbeitsweise ist (liegt wohl am Personamangel), sie kommentieren hier…

Vor gar nicht all zu langer Zeit schrieb ich einen ganz kurzen Blog, mit der Info, dass Scientology in der Schweiz Broschüren an Schulen geschickt hat.

Daraufhin kommentierte der OSA Mitarbeiter Robin Boeck auf diesen Blog, ist ja auch sein Job dies zu tun und mittlerweile traut er sich sogar mit seinem richtigen Namen hier zu schreiben. Ich habe mir angewöhnt OSA Kommentare generell zu veröffentlichen, denn ich denke mit OSAs Hilfe kann ich am besten über Scientology aufklären und genau dies möchte ich hier mit diesem Blog machen.

OSA Boeck schrieb:

„“Der Weg zum Glücklichsein” ist tatsächlich ein sehr hilfreiches Heftchen. Es ist ein auf keine (oder überhaupt eine) Religion beschränkter Moralkodex, der zwar von L. Ron Hubbard geschrieben wurde, jedoch nicht nur von Scientologen verwendet wird.
Alles halb so wild. Schaut Euch das Heftchen einfach mal an!“

Letztendlich versucht jeder Mensch glücklich zu sein und ein glückliches Leben zu leben und immer wieder versuchen Kulte diesen Drang des Menschen auszunutzen. Scientology ist hier keine Ausnahme mit ihrem Heftchen „Der Weg zum Glücklichsein“. Auch zum Beispiel die Zeugen Jehovas beschäftigen sich mit dem Thema Glück und haben ihre Lösung parat, nämlich bei ihnen soll der Glaube zu Gott glücklich machen, weil dieser will, dass seine Schöpfung glücklich ist.

„Warum die Liebe zu Gott glücklich macht: Jehova Gott ist selbstlose Liebe und hat endlose Weisheit“ „www.az24.info/jehova-gott/warum-unseren-schoepfer-jehova-gott-lieben.html“

Scientology hat seinen eigenen Weg glückliche Menschen produzieren zu wollen, aber letztendlich ist es genau das gleiche. Sciemtology ködert mit einem Versprechen, was sie nicht einhalten können Anhänger…

Um Glücklich zu sein muss man laut Scientology folgende Gebote beachten, die Zeugen Jehovas haben natürlich auch ihre Gebote und diese stehen sogar schon in der Bibel:

„1. Achten Sie auf sich

2. Seien Sie maßvoll

3. Treiben Sie keine Promiskuität

4. Geben Sie Kindern Liebe und Hilfe

5. Ehren Sie Ihre Eltern und helfen Sie ihnen

6. Geben Sie ein gutes Beispiel

7. Seien Sie bestrebt, sich im Leben an die Wahrheit zu halten

8. Morden Sie nicht

9. Tun Sie nichts Illegales

10. Unterstützen Sie eine Regierung, die für alle gedacht ist und im Interesse aller handelt

11. Schaden Sie niemandem, der gute Absichten hat

12. Schützen und verbessern Sie Ihre Umwelt

13. Stehlen Sie nicht

14. Seien Sie vertrauenswürdig

15. Kommen Sie Ihren Verpflichtungen nach

16. Seien Sie fleißig

17. Seien Sie kompetent

18. Respektieren Sie die religiösen Überzeugungen anderer

19. Versuchen Sie, anderen nicht etwas anzutun, was Sie nicht selbst erfahren möchten

20. Versuchen Sie, andere so zu behandeln, wie Sie von ihnen behandelt werden möchten

21. Seien Sie aktiv und erfolgreich “ „de.thewaytohappiness.org/thewaytohappiness/precepts/take-care-of-yourself.html“

Wenn man sich diesen von Herrn Boeck beschrieben Moralkodex so anschaut, dann komme ich schon an der ein oder anderen Stelle auf lustige Gedanken bezüglich Scientology… 😉 Beispiel Punkt19 „Versuchen Sie, anderen nicht etwas anzutun, was Sie nicht selbst erfahren möchten“  20 „Versuchen Sie, andere so zu behandeln, wie Sie von ihnen behandelt werden möchte“ Wenn ich sehe, wie Scientologen Kritiker usw behandeln, dann möchte ein Scientologe vermutlich gar nicht so behandelt werden oder diese Erfahrungen machen. …oder aber wenn ich an die RPFs denke, an „The Hole“ in dem Menschen unter unwürdigen Gegebenheiten eingesperrt werden, dort vor allem psychisch aber auch körperlich misshandelt werden oder ganz letztendlich, wenn Kinder in der Cadet Org, wie Arbeitssklaven gehalten werden, dies alles widerspricht den von Herrn Boeck vorgeschobenen Moralkodex in dem „Weg zum Glücklichsein“ oder aber Hubbard hat genau dieses Verhalten gewollt und er fand es einfach toll, dass Menschen menschenünwürdig miteinander umgehen und er träumte von so einer Gesellschaft.

Jeder Mensch ist selber dafür verantwortlich glücklich zu sein, seinen Weg zu gehen und zu finden, da braucht man keinen Vordenker mit irgendwelchen Geboten oder Moralkodexen und letztendlich ist der einfachste Weg um glücklich zu sein dieser. 😉

Happiness

Quelle: Facebook

Maria Kamprath: „Ich habe den Einstiegstest der deutschen Scientology-Kirche gemacht“

Maria Kamprath besucht die Ideale Org der Scientology „Kirche“ in Berlin, sie macht den Einstiegstest und berichtet. Ein wirklich guter Artikel, der zum einem aufzeigt, wie leer die Ideale Org in Berlin ist, wie überfordert die Mitarbeiter sind, wenn jemand tatsächlich mal einen Persönlichkeitstest machen möchte und wie sinnfrei dieser Test ist, wenn man ihn kritisch betrachtet, aber auch, wie ein Einstieg in Scientology aussehen könnte. Nebenbei bemerkt, vor 20 Jahren gab es koffeinfreien Kaffee in den Orgs (zumindest in der, die ich kenne), nun spart Scientology schon daran… 😉 …aber lesen sie selbst.

„„Du bist zu kritisch!“ „Ach was!“, denke ich mir. „Immerhin sitze ich hier bei Scientology, um euch mal auf den Zahn zu fühlen“, möchte ich der jungen Frau bei der Auswertung meines Persönlichkeitstests entgegnen.

Das Image eilt der selbsternannten Religion voraus. Genau das will die deutsche Zentrale mit einer bundesweiten Kampagne nun ändern. Aber ob die Vorbehalte gegenüber der Organisation begründet sind, will ich selbst herausfinden.

Nach Gesprächen mit Aussteigern und Sektenberatern befolge ich den Ratschlag des Chanalogy-Anhängers „Magnum“, der sich seit Eröffnung der Berliner Kirche für Protestaktionen gegen Scientology einsetzt. Er empfiehlt mir, falsche Angaben zu machen, indem ich mir vorstelle, eine Person zu sein, die ich sehr gut kenne, um so beim Test zu schummeln und die am Ende nichts gegen mich verwenden können. Ich stelle mir also meine besten Freundin vor.  Vielleicht etwas voreingenommen statte ich den Berliner Scientologen eine „Spontanbesuch“ ab und schien sie damit glatt zu überfordern.

Im ersten Moment stellt sich der Rezeptionistin die Herausforderung, mir überhaupt jemanden zu finden, der den Persönlichkeitstest mit mir durchführen kann….“

Hier darf weitergelesen werden: http://www.vice.com/de/read/scientology-kirche-persoenlichkeitstests-sekte-sucht-abzocke?

Eine Mail von OSA und die Antwort von Anonymous

In den letzten Tagen wurde ein Anonymous Aktivist von einem OSA – Mitarbeiter aus Berlin via Gute Frage. net angeschrieben. Leider ist es dem Anonymous nicht möglich dem OSA Staff via Gute Frage.net zu antworten, weil der OSA Staff diesen Anonymous nicht in seiner Freundesliste hat und alle potentiellen Fragestellern somit keine Möglichkeit haben Kontakt zu ihm aufzunehmen.

Da ich weiß, dass dieser eine OSA Staff meinen Blog liest und auch kommentiert, habe ich mich dazu entschlossen, den Schriftverkehr zu veröffentlichen.

<OSA Staff schreibt:>

Lieber XXX,

jetzt war ich doch tatsächlich für einen Moment sprachlos! Da schaue ich mir nach all den negativen Kommentaren, die Du gegen Scientology postest, mal Dein Profil hier an und auf was stoße ich?

Ein Schulkind!

Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet. Und Du schreibst auch den „berlinonymus“-Blog – schaffst Du das denn neben der ganzen Schule und den Bewerbungsgesprächen? Wink

Nein, Scherz beiseite. Ich wollte Dich einmal fragen, woher Deine Abneigung gegen Scientology kommt. Es ist ja eine Sache, wenn man den Unsinn über Scientology aus den Medien glaubt und daher schlecht darüber denkt, oder ob man dann tatsächlich aktiv etwas dagegen unternimmt. Was ist also Dein Antrieb? Bekommst Du dafür Geld? Oder was ist es?

Trotzdem mit freundlichen Grüßen, Robin

</OSA Staff schreibt>

Ein Anon (Magnum) hat sich die Mühe gemacht, dass was der OSA Staff schreibt für den Normalmenschen (von den Scientologen Wogs gennant) zu übersetzen.

<Magnum übersetzt>

Ey du verabscheuungswürdiger SP,

ich bekam die Order von meinen Chefs, den Kritikern unserer einzig wahren Organisation hinterherzuspionieren und sie einzuschüchtern und dabei merkte ich, dass du ein von Enthetapersonen unterrichteter Schüler bist. Es ist kein Wunder, dass du gegen Scientology bist, denn das ist dass, was man in der Schule und sowieso von allen Medien eingetrichtert bekommt!

Ich wusste schon vorher, dass bei euch junge Leute mitmachen und darunter natürlich auch Schüler sind, tue jetzt aber mal auf überrascht, damit das hier noch eindrucksvoller wirkt. Du schreibst ja auch den Blog, machst die Webseite, meldest die Demos an, machst die Kostüme, denkst dir Spiele aus, schreibst Reden, organisierst die Demos insgesamt, betreibst die Webseite, … wie schaffst du das denn alles neben deinen kriminellen SP-Tätigkeiten?

Also jetzt mal im Ernst: Wieso bist du gegen Menschenrechte und die einzig wahre Religion? Wieso glaubst du den Enthetascheiß aus den Medien und demonstrierst für Geld – und das ist ein Fakt, wir haben Nachweise dafür, dass Zahlungen aus der Pharmaindustrie an euch geflossen sind! – gegen uns?

Bitte beantworte die Fragen. Wir brauchen unbedingt neue Enthüllungen über einzelne Anons für neue Flyer!

Mit abscheulichen Grüßen
Robin </Magnum übersetzt>

… und so antwortet das Anonymous – Kollektiv:

<Antwort Anonymous>

Lieber Robin,

vielleicht weißt du es schon, aber falls dem nicht so ist, hier die Information: Dies ist eine Kollektivantwort Anonymous Berlins. Pretorian wäre auf jeden Fall auch in der Lage, deine Nachricht zu beantworten, aber da wir so gerne alles im Schwarm machen, machen wir das auch hier so.

Empfohlen wird, dir Ludovico Einaudis Lied „Primavera“ anzumachen, während du unser Briefchen liest: youtube.com/watch?v=Kqq3zMi1bTw Möglicherweise ist es der Kürze dieses Briefchens wegen sinnvoll, auf ca. Minute zwei vorzuspulen, damit die volle Dramatik des Liedes dich erfassen kann.

Bevor wir als Kollektiv (und jeder Einzelne von uns) mit den Demonstration gegen euch anfingen, hatten wir viel über euren Umgang mit Kritikern gehört und besonders aus den USA hört man heute noch viel über illegale Überwachungen, Einbrüche und Nachstellungen. Die sogenannte „noisy investigation“ ist bei euch ja voll im Trend. In Deutschland hatten wir bisher wenige dieser Fälle, doch wir möchten dich an Ackerland erinnern, einen übelst korrekten Typen, der sich in euren Augen das unfassbare Recht herausnahm, gegen Scientology zu demonstrieren und deshalb kriminell sein musste. Außerdem BigBigCool, der die offenbare Verbindung von den Kumquats-Handpuppen zu Scientology auf einem Flyer veröffentlichte und dafür von Scientology auf mehrere tausend Euro verklagt und verurteilt wurde.

Dann kam der Dezember 2012 und wir fanden eure schicken Flyer, in denen vier Berliner Anons „gedoxxt“ (den Begriff kennst du bestimmt) wurden. Naja, zumindest glaubt ihr das. Ihr glaubt ja schließlich auch, dass alle vier Anons auf dem Flyer noch aktiv sind. Aber darum geht es nicht, sondern es geht um die Anwendung der sogenannten Fair-Game-Richtlinie, die dein Guru L. Ron Hubbard erlassen hat. Sie wurde nicht annulliert, sondern Hubbard ließ lediglich die Benutzung des Wortes Fair Game nicht mehr zu, da dies einen schlechten Eindruck nach außen machte. Ihr richtetet euch also streng nach den Regeln Hubbards, indem ihr unsere Identitäten in eurem Flyer veröffentlichtet. Die Intention war laut des Flyers, uns einen Namen zu geben „in der Hoffnung, dass der vermeintliche ‚Mut‘ schwindet und die Übergriffe abflauen“. Weißt du, was wir glauben? Wir glauben, dass ihr diese Flyer herausgegeben habt, weil ihr Druck von oben bekommen habt. Weil euch gesagt wurde, dass ihr irgendetwas machen sollt, was unsere seit nunmehr mehr als fünf Jahren stattfindenden Demonstrationen stoppt. Ihr und möglicherweise Kopenhagen erhofftet euch, uns mit diesen Flyern den Wind aus den Segeln zu nehmen und uns einzuschüchtern.

Nun kommt deine Nachricht an den gutefrage.net-Benutzer XXX und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass OSA/ihr/du auf Informationssuche bist, um Material für neue Repressionen bzw. Flyer zu sammeln. Doch weißt du was? Wir werden dir den Gefallen nicht tun. Ganz im Gegenteil sagen wir dir: Wir lassen es nicht zu, dass ihr einzelne von uns herauspickt und diese einschüchtert. Wir sind ein Kollektiv, jeder steht hinter jedem und selbst falls ihr es schaffen solltet, Menschen aus Anonymous zu ekeln (dafür müsstet ihr wirklich scharfe Geschütze auffahren), werden dafür mehrere neue kommen. Hast du eigentlich eine Ahnung davon, wie große Wellen der Flyer geschlagen hat und wie viele neue Aktivisten bei uns deshalb mitmachen? Natürlich verdünnt sich mit der Zeit immer wieder alles und die Sensation flaut ab – aber glaubst du, dass es ein Zufall war, dass wir bei der Februardemo, unserem fünfjährigen Geburtstag, fast 70 Anonymousaktivisten waren? Selbst wenn man die aus anderen Orten kommenden Leute abzieht, waren wir viele. Wir werden dich und deine Gurkentruppe nicht zu neuen Flyern auffordern, müssen aber auch sagen, dass es im Aspekt der quantitativen Verstärkung durchaus hilfreich war. Ihr habt dem Feuer der anonymen Leidenschaft neuen Sauerstoff gegeben, als ihr versuchtet, es auszupusten.

Robin, eine Frage möchten wir dir stellen: Kannst du dir im für dich natürlich völlig unvorstellbaren Fall, dass wir doch gar nicht die kriminellen und von der Pharmaindustrie bezahlten Gangster sondern engagierte und eine unseres Erachtens gefährliche Organisation bekämpfende Menschen sind – kannst du dir bei Eintreten dieser Erkenntnis vorstellen, dies deinen Vorgesetzten und Mitscientologen gegenüber zu äußern? Kannst du dir vorstellen, zu Ingo zu gehen und zu sagen: „Ach, Ingo, weißt du: Eigentlich sind diese Anonymousleute gar nicht so schlecht. Mit ein paar Kritikpunkten, die sie vorbringen, stimme ich sogar überein.“ Ja? Nein, oder? Warum nicht? Gehört das nicht zu einer freien und unter der kommunikationsfördernden Maxime des Gründers stehenden („Communication is the universal solvent.“) Organisation bzw. „Religion“?

Wir haben rein gar nichts gegen dich persönlich, Robin. Wir haben auch nichts gegen Sabine, Ingo, Peter, Lisa, Joachim und fast alle anderen Scientologen. Es ist die Quelle des Übels namens Scientology (nämlich L. Ron Hubbard) und die aktuelle Führungsspitze, die uns ein Dorn im Auge ist und die bzw. deren Erzeugnisse wir bekämpfen. Wir würden dich und deine Mitscientologen niemals körperlich oder verbal angreifen. Verbale Entgleisungen sind natürlich möglich und wohl auch schon passiert, sind aber nicht Sinn und Zweck unseres Aktivismus‘ und lediglich auf die Beschränktheit der die beleidigenden Aussagen tätigenden Aktivisten zurückzuführen. Körperliche Angriffe fanden bisher ausschließlich von Scientologys Seite statt. Du kennst die Videos, das wissen wir.

Wichtig zu betonen ist, dass „wir“ in diesem Briefchen lediglich für den Teil der Berliner Anonymousaktivisten steht, die an der Verfassung dieses Briefchens mitgewirkt haben. Aber wie wir euch kennen, reißt ihr euch wieder einzelne Teile dieses Briefchens heraus, steckt sie so aneinander, dass sie völlig ursprungsfremd und bedrohlich klingen und bezieht das dann auf die „Mitglieder“ der „Anonymousorganisation“. Naja, viel Spaß dabei, aber beeindrucken könnt ihr uns damit nicht und auch sonst fällt niemand mehr auf euch herein. Merkte man ja erst vor kurzem an eurem kläglich gescheiterten Versuch, eine Werbeagentur zu finden.

Vielleicht könnt ihr euch ja mal etwas neues einfallen lassen und uns richtig Glut unter dem Hintern machen? So ein paar neue Leute bei den Demos wären schön.

Trotzdem ehrlich gemeinte freundliche Grüße
Anonymous Berlin </Antwort Anoynmous>

Qwert was sagste dazu??? Ich fände es eigentlich mal ganz toll, wenn ihr euren Weg auf eurer Brücke ins Nichts weiter fortsetzt und nicht immer irgendwelche Leute behelligt. Schon komisch was Scientology alles so handhaben will und muß. Es kann OSA doch einen „Scheiß“ interssieren, was andere Menschen denken und schreiben, wenn Scientology eine weiße Weste hätte.

Radiointerview mit einem Anonymous über das Projekt Chanology

Dieses Jahr im Februar protestiert Anonymous seit 5 Jahren gegen Scientology.

Ein Berliner Anonymous Aktivist „Magnum“ spricht in einem Interview mit dem rbb Moderator Holger Klein über Anonymous, das Projekt Chanology, seine Motivation, über die Gefährlichkeit von Scientology usw. Ein wirklich gelungenes Interview, dass auch viel Hintergrundwissen über die Sekte vermittelt.

http://www.wrint.de/2013/01/24/wr142-ortsgesprach-anon-magnum-wg-scientology/

…und wer Lust hat, am 09. Februar 2013 mit Anonymous gegen Scientology zu raiden…

Treffpunkt ist um 12.00 Uhr in der Jebensstraße.

Weitere Raids sind am

Samstag, den 26. Januar findet ein Raid in MÜNCHEN
Samstag, den 2. Februar findet ein Raid in FRANKFURT
Samstag, den 9. Februar findet ein Raid in STUTTGART
Samstag, den 16. Februar findet das MEGARAID in BRÜSSEL

http://www.facebook.com/Raids.gegen.Scientology?fref=ts

Mitgliederzahl schrumpft auf 4000

Laut einem Bericht von Focus werden es immer weniger Scientologen in Deutschland.  Mittlerweile sind es nur noch 4000. In jedem Bundesland schrumpfen die Mitgliederzahl außer in NRW bleibt die Zahl konstant bei 600, was mir persönlich gar nicht gefällt. http://m.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-03-2013-scientology-in-deutschland-hat-nur-noch-4000-mitglieder_aid_896871.html

Nun denkt sich vielleicht der ein oder andere Leser, warum so viel Aufhebens um 4500 Mitglieder in Deutschland. Zum einen muss man Scientology global betrachten, es gibt Staaten in denen die Mitgliederzahl, wegen fehlender Aufklärung, leider wächst. Zum anderen sind dies 4000 fanatische Mitglieder, die danach bestrebt sind unsere Demokratie zu stürzen und einen scientologischen Staat zu erschaffen.

Auch ist die sinkende Mitgliederzahl auf Grund der in Deutschland sehr guten Aufklärung, die hier seit Jahrzehnten stattfindet,  zurückzuführen.

Noch ein paar Jahre und Scientology ist hoffentlich in Deutschland ganz verschunden und ich hoffe die Scientologen sind jetzt so sauer, wie diese Zitrone.  😉saure Zitrone

Scientology verteilt verleumderische Flyer über Kritiker

Letztes Wochenende wurde ich von einem Anonymous aus Berlin informiert, dass Scientology Flyer über Kritiker in Berlin verteilt hat. Diese gingen u.a. auch an das private Umfeld dieser Kritiker, z.B. wurden diese in der Nachbarschaft verteilt.

Nicht umsonst verbergen sich Kritiker hinter dem Namen Anonymous, nutzen Alias und tragen Masken beim Raid. Sie machen dies um sich vor der kriminellen Organisation Scientology zu schützen. Nun hat sich der scientologische Geheimdienst OSA dahingehend geoutet, in dem er einige Anons mit Namen und Bild „gedoxt“ hat. Er muss diese Anons bis ins private Umfeld verfolgt haben.

Ich hoffe den Anons, die „gedoxt“ wurden, geht es gut. Sie haben viel erreicht im Kampf gegen Scientology, insbesondere mir geholfen aber auch z.B. dem  Aussteiger Stefan Schweigert. http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106612886/Anonymous-bekaempft-das-maechtige-Scientology.html, dass OSA sie gedoxt hat zeigt eigentlich nur, was für ein Dorn im Auge der Organisation die Kritik an Scientology durch Anonymous ist.

Anonymous Berlin hat auch mir geholfen, als ich im Jahre 2010 von Scientology gefairgamed wurde, sie waren mein erster Anlaufpunkt und ich bin dankbar für deren Ratschläge und „helfenden Hände“.

Das Fair Game gegen mich lief damals verdeckter ab, als diese öffentliche Verleumdung, die OSA hier nun bei den Anons durchführt um diese zu handhaben.

Ich schreibe und rede nicht mehr gerne übe diese Zeit, als OSA bei mir zu Hause auftauchte, mich bei einem Spaziergang mit meinem Hund auf einem einsamen Waldweg schrecklich erschreckte, mich eine zeitlang, auch z.B. beim Einkaufen verfolgte, meine Kinder auf der Straße ansprach. Ähnlich wie bei Paulette Cooper, nur leider wußte ich zu diesem Zeitpunkt nichts von Paulette Cooper und diese Art von OSAs Angriffstaktik. Während dieser Zeit bin ich fast gestorben vor Angst und ich habe mich zurückgezogen von allem. … und hier half mir, meine Familie ein ganz lieber für mich besonderer Anon, der zu meinem Freund geworden ist, Anons aus Berlin u.a. Magnum oder KillerCat und einige für mich namenlose Anonymous, Wilfried Handl und ESMB. Danke Euch allen, auch die, die ich vergessen habe zu erwähnen.

Danke Anonymous, dass ihr dieses Risiko aufnimmt um die Scientology Organisation zu zerstören und so vielen Menschen damit helft und dies völlig selbstlos, in eurer Freizet und ohne dafür Geld oder irgendeinen anderen Gegenwert zu verlangen.

Hier ein Link zu Informationen über Paulette Cooper. Die Technik, die OSA bei mir während des aktiven Fair Games angewendet hatte, kann man als eine Art von Gaslighting beschreiben, deswegen ist es schwierig Beweise dafür zu sammeln. http://www.urbandictionary.com/define.php?term=gaslighting http://en.wikipedia.org/wiki/Gaslighting oder einfach google nutzen.

…und die verleumderischen Flyer, die Scientology über Anonymous Berlin verbreitet hat. Danke Wilfried fürs posten… Dort wo es hier geschwärzt ist, sind Fotos von Anonymous und deren private persönliche Daten.