Broschüre: Seelennot und Seelenriss

Sektenwatch.de hat eine Broschüre der Fachtagung von diesem Jahr veröffentlicht, sie kann zu einem über das Internet herundergeladen werden oder aber bei der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus bestellt werden. Thema war u.a. auch Scientology. Referenten zu diesem Bereich waren Wilfried Handl und ich.

„Seelennot und Seelenriss – Wirkungsmechanismen in totalitären Organisationen sowie bei dubiosen Therapie-und Heilungsangeboten

steht jetzt zum Herunterladen zur Verfügung.

Sie fasst die Beiträge aller Referenten, die das Thema unter verschiedenen Aspekten beleuchtet haben zusammen und bietet damit wertvolle Hilfe bei der Analyse und Beurteilung für Fachleute und Betroffene gleichermaßen.

Sollten Sie Interesse an einem gedruckten Exemplar haben, dann senden Sie uns doch bitte eine e-Mail an info@sektenwatch.de

http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/files/2013.pdf

schild

Hamburg setzt Beratungstätigkeit fort

Auch nach dem vorzeitigen Ruhestand von Ursula Caberta wird die Aufklärungsarbeit über Scientology in Hamburg weiter fortgesetzt, so berichtete heute „Die Welt“.

«Die Beratung zu Scientology ist 2010 bei uns verankert worden, insofern ist jetzt lediglich diese Parallelität beendet. Wir sind nun gewissermaßen der Zentralanbieter in diesem Bereich», sagte Hamburgs oberster Verfassungsschützer Manfred Murck der Nachrichtenagentur dpa. «Und die Nachfrage in diesem Punkt bleibt hoch, auch wenn die Organisation an Kraft verliert.»

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinecities/hamburg/article113750053/Scientology-verliert-an-Kraft.html

Ursula Caberta geht in den „Ruhestand“…

… und sie hat es sich verdient. Kaum jemand anderes hat der Scientology – Sekte in den letzten Jahrzehnten so die Stirn geboten, wie diese Frau.

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über die Gründe für ihren vorzeitigen Ruhestand.

Vor ein paar Tagen schrieb auch Tony Ortega auf seinem Blog über Ursula Cabertas Rücktritt und interviewte sie.

Ich überlege schon die ganze Zeit, was ich persönlich dazu schreiben möchte. Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden. Ich empfinde Hochachtung und Respekt vor Ursula Caberta und der Arbeitsgruppe Scientology. Sie hat das „Fair Game“ von OSA voll durchlebt, was sicherlich nicht einfach war und ich kann verstehen, dass sie ohne eine Unterstützung „ihrer“ Behörde nicht mehr weitermachen möchte. Aber sie hat nach meiner Einschätzung genug Unterstützung von anderen Scientology Kritikern und Ex – Scientologen.

Ich persönlich wünsche ihr noch viele wunderbare Jahre und hoffe auf ein paar weitere Einsätze als Scientology – Kritikerin. Immerhin wird sie ja noch ein Buch veröffentlichen.

Ich bin selber betroffen von der Schließung der Arbeitsgruppe Scientology. Kurz vor deren Schließung hätte ich deren Unterstützung gebraucht und ich konnte sie nicht mehr bekommen. Es war eine verdammt schwere Zeit für mich und vermutlich wäre es mit Hilfe der Arbeitsgruppe und Ursula Caberta ein wenig einfacher gewesen. Damals empfand ich eine unbändige Wut und Enttäuschung, mittlerweile habe ich auch so meinen Weg gefunden. Dennoch war die AGS gut und sinnvoll.

ABER, es gibt zur Zeit viel Hilfe für Scientologen, die aussteigen möchten. Wer Interesse hat kann eine Mail an mich senden und auch Wilfried Handl hilft gerne weiter. 🙂 Das dies heutzutage möglich liegt auch an der sehr guten Arbeit von Ursula Caberta und der Arbeitsgruppe Scientology.

Ich wünsche ihr „Alles Gute“.