In der Schweiz hat Scientology wieder mal versucht ihr Material an Schulen unterzubringen. Dabei handelte es sich um die DVD „Der Weg des Glücks“… http://kipa-apic.ch/index.php?&pw&na=0%2C0%2C0%2C0%2Cd&ki=242367 In deutschen Schulen versuchte es Scientology in der Vergangenheit mit der Broschüre „Der Weg zum Glücklichsein“.
Liebe auf scientologisch ;)
Diese nette scientologische Konversation wurde heute auf Facebook veröffentlicht. Thema dieses „Gesprächs“ war die Liebe einer Scientologin zu einem nicht Scientologen, von Scientologen „Wog“ genannt. Ich werde mich nun mal an die teilweise Übersetzung von dem scientologischen Englisch wagen.
Ganz zu Anfang schreibt, sie, dass sie noch nie einen solchen Post gesehen hat, über das was sie jetzt schreiben möchte, aber sie traut sich dennoch. Dies ist schon eine immense Leistung für einen Scientologen, seine freie Meinung zu äußern. Aber irgendwie spürt man, dass sie auch ängstlich ist.
„Ive never seen any posts about what I am going to say but…“
Sie braucht einen kleinen Ratschlag von ihrer scientologischen Familie (ich denke damit meint sie nicht ihre Familie). In was für einer kleinen Welt sie doch lebt, oder aber wie groß sie ihre Familie einschätzt, ein Kult der sie beschützt.
„I need a little advice/encouragement from my Scientology family. :-)“
Nun gut, jetzt legt sie wirklich los, sie ist in der 2D gelandet. Scientologen glauben an die 8 Dynamiken, die 2. Dynamik (2D) ist die Dynamik, die sich mit Familie, Ehe, Kinder und Sex beschäftigt eine der unteren Dynamiken. Im Prinzip will sie damit sagen, dass sie eine Beziehung hat und die eigentliche Vorraussetzung war es einen Scientologen zu nehmen.
„Recently I got a 2D and it was postulate to get a Scientologist one.“
Aber dann ist sie über dieses Wessen gestolpert…was Hilfe wünschte. Sie habe sie ihm gegeben… und welch ein Wunder sie brauchte ihn buchstäblich nicht scientologisch zu handhaben. Dies bedeutet er war überhaupt gar nicht kritisch gegenüber Scientology. Er war sofort „auf Interesse“, als sie Dianetik erwähnte war er sogar begeistert davon. So begeistert, dass sie ihn gleich mit in die Dubliner Org geschleppt hat, dort hat er sich dann auch umgesehen. Da hat die Liebe ihn wohl blind gemacht.
„I stumbled across this very aware being…. wanting help. I have disseminated to him. There was literally nothing to handle with him. He was at interesst as soo i mentioned Dianetics/mind. And tonight i brought him to the Dublin Mission to have a look arround.“
Sie war so ängstlich, denn wenn ihm dies nicht gefallen hätte, hätte sie ihn handhaben oder vergessen müssen. Sie wäre unter Druck gesetzt worden. Er wäre tatsächlich für sie als Freund „gestorben“ gewesen, denn kritische Gedanken an Scientology gehen gar nicht.
„I was soo nervous… I feel like a mother leaving her child in preschool for the first time and it sinks or swim :-/.“
Nun fragt sie ob jemand ähnliche Erfahrungen, wie sie gemacht hat. Nämlich einen „Wog“ zu lieben oder ob Scientologen nur mit Scientologen in die „2. Dynamik“, eine Beziehung mit Sex und Fortpflanzung gehen dürfen, weil sie dies bisher in ihrem Scientology leben so erlebt hat. Wie man in den Kommentaren lesen kann ist sie in Scientology aufgewachsen.
„If anybody has had a similar experience. Please tell me about this as ive only ever known scientologists having Scientology 2Ds… here in ireland anyway!! Much love xx“
Ganz unten in dem eingekreisten Kommentaren enpfiehlt ihr ein anderer Scientologe, ihre „TRs“ zu machen und ihre „ARC“ hochzuhalten. Dies bedeutet zum einen, dass sie die „Trainingsroutinen“ machen soll, diese sind ein wesentlicher Bestandteil der Bewußtseinkontrolle und sehr manipulierend und Hypnose ähnlich. Immer wenn ein Scientologe Zweifel hat, wird ihm geraten „TRs“ zu machen. „ARC (Triangel)“ ist auf deutsch ein Dreieck in dem „Affinität“, „Realität“ und „Kommunikation“ im Einklang sein müssen. Es kann sein, dass eine scientologische Beziehung wegen eines nicht guten „ARK Dreieck“ nicht eingegangen oder beendet wird.
Wie kompliziert doch der Beginn einer Beziehung ist, wenn Scientology mit im Spiel ist. 😉 …und wie fremd die Sprache und Ausdrucksweise sein kann, ich gebe zu , im Englischen schwerer für uns zu sehen.
Zum Vergrößern anclicken…
Shelley Ballantyne: „Nach dem Tod meiner Mutter wurde ich in den Kult gesteckt. Ich brauchte Liebe und bekam eine Kindheit voller Leid.“
Das britische Magazin „The Sun“ berichtete im Jahr 2012 über die traurige Kindheit von Shelley Ballantyne in Scientology. Nach dem Tod ihrer Mutter, Shelley war 7, bekam ihr scientologischer Vater das Sorgerecht. Sie wurde nach Saint Hill gebracht (dem ehemaligen Wohnsitzt Hubbards und heutigem „Sektenelitezentrum“). Sie mußte einen „eine Milliardenjahrevertrag “ unterschreiben, sie wußte nicht was sie tat, konnte dies nicht verstehen. Wurde dadurch Mitglied der „Sea Org“ (paramilitärische Organisation Scientologys) und hier wuchs sie dann in der „Cadet Org“ (Unterorganisation der „Sea Org“ für Kinder) auf. In der Zeitschrift berichtet sie über ihre Erlebnisse. Mit 17 Jahren gelang ihr die Flucht.
Video: Jenna Miscavige Hill auf RTL Exclusive Weekend
Jenna Miscavige Hill, die Nichte vom prügelnden Sektenchef, David Miscavige in RTL Exclusive Weekend.
Am 14. April erscheint ihr Buch über ihre Kindheit in Scientology und der Sea Org in Deutschland. Titel des Buches: „Mein geheimes Leben bei Scientology und meine dramatische Flucht“
http://www.clipfish.de/video/3943721/rtl-exclusiv-weekend-7413/
Fotos vom Raid: Anonymous vs Scientology in Düsseldorf am 06. April 2013
Scientology: „Wir wollen Dein Geld!“
Karen de la Carriere (Ex Frau von Heber Jentzsch, ehemaliger Präsident von Scientology und mittlerweile mit RPFs ruhiggestellt) und Tory Christman in einem kleinem Rollenspiel.
Tory Christman spielt den „Public Scientologists“ (ein Scientologe, der nur die „Angebote“, „Services“ von Scientology nutzt) und Karen de la Carriere spielt den „Registrar“, denjeningen der das Geld eintreibt.
Dieses kleine Rollenspiel entlockte mir ein fettes Grinsen. 😉
Frohe Ostern
Programmhinweis: „Die Sektenkinder – Streit ums Kindeswohl“
Heute schau ich mal wieder über den Tellerrand hinweg und möchte auf den zweiten Teil der Reportage „Die Sektenkinder – Streit ums Kindeswohl“ hinweisen. Die Reportage wird am 4. April 2013, um 22.30 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt. Insbesondere diese Fragestellung der Reportage scheint auch für das Kindsein in Scientology interssant zu sein.
Menschen hautnah Autorin Beate Greindl hat beeindruckende Szenen aus dem Leben der Sekte eingefangen. Nach Schätzungen gibt es in Deutschland etwa 200 000 Sektenkinder. Jugendämter tun sich schwer bei der Abwägung: Wann muss der Staat einschreiten, weil das Kindeswohl gefährdet ist? http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2013/0404/sektenkinder2.jsp
Weitere Infos zur „alten“ Reportage „Die Sektenkinder“ findet sich hier.
Video: Scientology killed my son – by Karen de la Carriere
Womens Day berichtete über Disconnection
Die australische Zeitschrift „Womens Day“ interviewte Adrian Kelsey. Dieser wurde nach seinem Ausstieg aus der Scientologyorganisation von seinen Kinder auf Grund des Trennungsbefehles (Disconnection Policy) getrennt. Seine Kinder durften nach Anweisung keinen Kontakt mehr zu ihm haben. Dieser „Vorgang“ ist üblich, wenn sich zum Beispiel der ausgestiegene Elternteil, dazu entschließt sich öffentlich und kritisch gegenüber Scientology zu äußern. Eine ganz besondere Form des psychischen Drucks und der Einschüchterung durch diese kriminelle Organisation.
Hier geht es zum Artikel aus der „Womens Day“
Seinem Sohn Shane gelang vor einiger Zeit der Ausstieg, mit der Hilfe seines Vaters, aus der Sea Org und der Scientologyorganisation.








































