… oder war Hubbard irre? Ein Musikvideo mit Zitaten des Vistaril abhängigen L. Ron Hubbard.
Weitere Infos
Video: 31. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses – Scientology – Oliver Höfinghoff
I Escaped a Cult
Eine sehr gute Reportage über die Wirkungsmechanismen von totalitären Kulten, 3 Aussteiger berichten von ihrem Leben in diesen Kulten. Ähnliche Wirkungsmechanismen, wie in jedem Kult. Scientology ist hier nicht anders, nur anders verpackt. Sorry leider in Englisch.
Kurze Zusammenfassung meines Vortrages
Das „Netzwerk Sektenausstieg“ hat sich die Mühe gemacht eine Zusammenfassung meines Vortrages, den ich auf der Fachtagung der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e. V. (EI) und der ADK-Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise e.V., über „Kindsein in Scientology“ zu veröffentlichen. Auch die anderen Zusammenfassungen der Vorträge sind durchaus lesenswert. Vielen Lieben Dank, Bernd Galeski, vom Netzwerk Sektenausstieg. 🙂 http://www.sektenausstieg.net/read/11906#Scheffler
In den nächsten Tagen werde ich den kompletten Vortrag auf meinem Blog veröffentlichen, der auch die sozialen Auswirkungen einer Sektenmitgliedschaft im Kindesalter wiedergibt.
Hier noch der Link zur Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e. V. (EI). http://www.sektenwatch.de/drupal/index.php und auf Facebook http://www.facebook.com/pages/Sekteninformation/189102988616
An die Kinder in Scientology…
„Der Weg zum Glücklichsein“
Was vielen meinen Lesern nicht so wirklich auffällt, weil OSA manchmal recht langsam in ihrer Arbeitsweise ist (liegt wohl am Personamangel), sie kommentieren hier…
Vor gar nicht all zu langer Zeit schrieb ich einen ganz kurzen Blog, mit der Info, dass Scientology in der Schweiz Broschüren an Schulen geschickt hat.
Daraufhin kommentierte der OSA Mitarbeiter Robin Boeck auf diesen Blog, ist ja auch sein Job dies zu tun und mittlerweile traut er sich sogar mit seinem richtigen Namen hier zu schreiben. Ich habe mir angewöhnt OSA Kommentare generell zu veröffentlichen, denn ich denke mit OSAs Hilfe kann ich am besten über Scientology aufklären und genau dies möchte ich hier mit diesem Blog machen.
„“Der Weg zum Glücklichsein” ist tatsächlich ein sehr hilfreiches Heftchen. Es ist ein auf keine (oder überhaupt eine) Religion beschränkter Moralkodex, der zwar von L. Ron Hubbard geschrieben wurde, jedoch nicht nur von Scientologen verwendet wird.
Alles halb so wild. Schaut Euch das Heftchen einfach mal an!“
Letztendlich versucht jeder Mensch glücklich zu sein und ein glückliches Leben zu leben und immer wieder versuchen Kulte diesen Drang des Menschen auszunutzen. Scientology ist hier keine Ausnahme mit ihrem Heftchen „Der Weg zum Glücklichsein“. Auch zum Beispiel die Zeugen Jehovas beschäftigen sich mit dem Thema Glück und haben ihre Lösung parat, nämlich bei ihnen soll der Glaube zu Gott glücklich machen, weil dieser will, dass seine Schöpfung glücklich ist.
„Warum die Liebe zu Gott glücklich macht: Jehova Gott ist selbstlose Liebe und hat endlose Weisheit“ „www.az24.info/jehova-gott/warum-unseren-schoepfer-jehova-gott-lieben.html“
Scientology hat seinen eigenen Weg glückliche Menschen produzieren zu wollen, aber letztendlich ist es genau das gleiche. Sciemtology ködert mit einem Versprechen, was sie nicht einhalten können Anhänger…
Um Glücklich zu sein muss man laut Scientology folgende Gebote beachten, die Zeugen Jehovas haben natürlich auch ihre Gebote und diese stehen sogar schon in der Bibel:
„1. Achten Sie auf sich
2. Seien Sie maßvoll
3. Treiben Sie keine Promiskuität
4. Geben Sie Kindern Liebe und Hilfe
5. Ehren Sie Ihre Eltern und helfen Sie ihnen
6. Geben Sie ein gutes Beispiel
7. Seien Sie bestrebt, sich im Leben an die Wahrheit zu halten
8. Morden Sie nicht
9. Tun Sie nichts Illegales
10. Unterstützen Sie eine Regierung, die für alle gedacht ist und im Interesse aller handelt
11. Schaden Sie niemandem, der gute Absichten hat
12. Schützen und verbessern Sie Ihre Umwelt
13. Stehlen Sie nicht
14. Seien Sie vertrauenswürdig
15. Kommen Sie Ihren Verpflichtungen nach
16. Seien Sie fleißig
17. Seien Sie kompetent
18. Respektieren Sie die religiösen Überzeugungen anderer
19. Versuchen Sie, anderen nicht etwas anzutun, was Sie nicht selbst erfahren möchten
20. Versuchen Sie, andere so zu behandeln, wie Sie von ihnen behandelt werden möchten
21. Seien Sie aktiv und erfolgreich “ „de.thewaytohappiness.org/thewaytohappiness/precepts/take-care-of-yourself.html“
Wenn man sich diesen von Herrn Boeck beschrieben Moralkodex so anschaut, dann komme ich schon an der ein oder anderen Stelle auf lustige Gedanken bezüglich Scientology… 😉 Beispiel Punkt19 „Versuchen Sie, anderen nicht etwas anzutun, was Sie nicht selbst erfahren möchten“ 20 „Versuchen Sie, andere so zu behandeln, wie Sie von ihnen behandelt werden möchte“ Wenn ich sehe, wie Scientologen Kritiker usw behandeln, dann möchte ein Scientologe vermutlich gar nicht so behandelt werden oder diese Erfahrungen machen. …oder aber wenn ich an die RPFs denke, an „The Hole“ in dem Menschen unter unwürdigen Gegebenheiten eingesperrt werden, dort vor allem psychisch aber auch körperlich misshandelt werden oder ganz letztendlich, wenn Kinder in der Cadet Org, wie Arbeitssklaven gehalten werden, dies alles widerspricht den von Herrn Boeck vorgeschobenen Moralkodex in dem „Weg zum Glücklichsein“ oder aber Hubbard hat genau dieses Verhalten gewollt und er fand es einfach toll, dass Menschen menschenünwürdig miteinander umgehen und er träumte von so einer Gesellschaft.
Jeder Mensch ist selber dafür verantwortlich glücklich zu sein, seinen Weg zu gehen und zu finden, da braucht man keinen Vordenker mit irgendwelchen Geboten oder Moralkodexen und letztendlich ist der einfachste Weg um glücklich zu sein dieser. 😉
Teil 2: Scientologys Onlinekurs „Kinder“
Die Materialien für diesen Kurs stammen alle aus dem Teilbereich des „Scientology Handbuchs Kinder“. Scientology versucht sich hier an einer Mischung aus theoretischen Teilen, die aus den Texten dieses Handbuches stammen. Hier mal ein Auszug über Kinderarbeit, näheres zur Kinderarbeit habe ich in diesem Blog geschrieben.
Nach dem Lesen muss man das Gelesene anhand von Fragen in einem Aufsatz zusammen fassen, ein „Fallüberwacher“ überprüft den Aufsatz und man bekommt je nach dem ein Lob oder aber man muss alles noch mal neu überarbeiten, wenn der „Fallüberwacher“ meint, man hätte etwas falsch verstanden, man war nicht ernst genug bei der Sache, man stellt Fragen usw. Der Kontakt erfolgt auch via Zusendung einer Mail durch Scientology. Wobei am Anfang bei dem „Raw Meat“ mehr gelobt und motiviert wird. Im übrigen funktioniert dies in einem Scientologykurs, der nicht online stattfindet ähnlich.
Dann gibt es noch praktische Teile in denen man das Gelesene und Erlernte in der Praxis anwenden muss und dies hinterher dem Fallüberwacher berichten muss, wie es war, was man genau gemacht hat und am besten noch mit wem. Hat man hier z.B. Probleme mit dem eigenen Kind und man erwähnt dies dort, wird dies sofort registriert und der Fallüberwacher kann und wird darauf näher eingehen. Alleine schon durch den Zeitfaktor, dass der „Kursteilnehmer“ sich mit diesem Problem näher beschäftigt, in diesem Fall mit dem Kind, werden sich viele Probleme von selber lösen. Der Kursteilnehmer meint natürlich, dass die positive Veränderung, durch den Kurs kommt.
Der Zeitfaktor für das Bestreiten dieser Kurse ist enorm. Scientology selber geht von 6 – 7 Stunden (Checksheetzeit) aus. Im Prinzip die Zeit in der man „kontrolliert“ wird, liest, seine Aufsätze schreibt oder über praktische Aufgaben berichtet. Ich denke es benötigt tatsächlich mehr Zeit sich mit diesem Kurs zu befassen, auch weil man sich durch die praktischen Aufgaben, den ganzen Tag mit dieser Thematik beschäftig, sich ständig hinterfragen muss, wende ich das Gelesene im Umgang mit meinem „Problem“ richtig an usw. Durch diese intensive Beschäftigung erwartet man unbewußt auch Erfolge (scientologisch Wins) genannt, die sich zwangsläufig einstellen müssen, auf Grund des Phänomens der sich selbsterfüllenden Prophezeiung. „dass ein erwartetes Verhalten einer anderen Person (Prophezeiung) durch eigenes Verhalten erzwungen wird. Erwartet jemand ein bestimmtes Verhalten von seinem Gegenüber, erzwingt er durch eigenes Verhalten genau dieses Verhalten.“ „de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung“
Für den Onlinekurs Kinder bedeutet dies, dass man diese Liste an Arbeitsaufgaben abarbeiten muss.
Im Prinzip sucht sich das „Raw Meat“ einen Kurs aus mit einem Themenbreich, dass ihn beschäftigt. Erziehungsschwierigkeiten, Drogenprobleme usw. Scientology bietet für jedes menschliche Problem einen Kurs. Somit hat Scientology schon den eigenen Fuß in der Tür und durch die angeblichen Erfolge ist es wahrscheinlicher, dass jemand eine Org (scientologische Niederlassung) besucht und dort vor Ort weitere Kurse in Anspruch nimmt. Schon ist das ehemalige „Raw Meat“ im System Scientology gefangen. Ziemlich einfach, wenn Scientology schon alle Eckdaten über das Internet gesammelt hat.
Ganz am Ende des Kurses schreibt der Kursteilnehmer noch mal seine ganzen Erfolge auf (Wins), die er durch den Kurs erreicht hat. Scientology fragt dann höflich nach, ob diese Wins auch veröffentlicht werden dürfen. Dies ist immer üblich nach dem Abschluß eines erfolgreichen Kurses, auch in der Org.
Na, so schaut es auch mit meinem Onlinekurs „Kinder“… Meine angegebenen Erfahrungen mit dem Onlinekurs stammen schon von einem Kurs „Ehe“, den ich interessehalber schon mal vor ca. einem Jahr gemacht habe, damals warnte der Verfassungsschutz vor diesen Kursen. Wie gesagt, ich rate niemanden diesen Kurs zu machen und sollte die Neugier nicht befriedigt sein… Ich habe von allem Screenshots gemacht usw… 😉
Teil 1: Scientologys Onlinekurs Kinder
Seit einiger Zeit geistern die Scientologyonlinekurse durch das Netz und um meinen Lesern jegliche eigene Neugiersbefriedigung zu ersparen 😉 ,werde ich nach und nach Teile des Scientology Onlinekurs „Kinder“ auf meinem Blog veröffentlichen.
Ich rate niemanden sich bei diesem Kurs einzuschreiben, Scientology ist gefährlich, hat ja bekannterweise einen eigenen Geheimdienst (OSA)… Sie haben dann die IP (damit den Wohnort oder die Nähe) und womöglich die Mailadresse und sie lassen nicht locker, schicken ohne Ende bedrängende Mails, dass man den Kurs doch fortsetzen soll usw. Auch sind nach meiner Einschätzung der Kurs oder die Kurse recht manipulativ.
Fangen wir heute mal mit der Einschreibung zum Kurs an, wie wissenschaftlich sich das anhört „Einschreibung“, muss man sonst auch an der Uni machen. 😉
Oben auf der Seite läuft ein „nettes“ Filmchen, mit völlig überforderten Eltern, unglücklichen Kindern und Jugendlichen, die dann die Lehren von Scientology anwenden und alle sind wieder glücklich. Besonders interessant fand ich dieses Bild in dem Film. Ein Kind in der Hundehütte, weil
„Kinder sind nicht Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind nicht kontrollierbare Dinge. Sie sind, lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen, Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine spezielle Tierart, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist. Jedes Gesetz, das auf das Verhalten von Männern und Frauen zutrifft gilt auch für Kinder.“(New Era Publications, Kinder: ein Auszug aus dem Scientology-Handbuch, Kopenhagen, 1994, S. )
Dies nimmt Scientology wörtlich. Kinder sind kleine Erwachsene, sie sind gleich zu behandeln wie diese, was zum Beispiel auch die Kinderarbeit betrifft. …und mal ganz ehrlich, denken sie, Kinder fühlen sich wie Hunde, wenn sie nicht Scientology anwenden. 😉
Bei der Einschreibung verlangt dann Scientology ein paar Daten, den Namen, die Mail Adresse und den Wohnort. Gibt man hier richtige Namen an, zusammen mit der IP hat Scientology alle Informationen, die Scientology braucht um sie zu kontaktieren auch außerhalb des Internets.
Leider funktionierte das Einloggen mit dieser Mail – Adresse nicht. 😉 Auch ganz praktisch für Scientology, man kann sich auch über soziale Netzwerke einloggen, dann hat Scientology alles was Scientology braucht. Sie sitzen dann praktisch schon in unserem virtuellem Wohnzimmer.
Nach dem Einloggen folgt dann eine kurze Erklärung zum Kurs und eine kleine Erläuterung zur scientologischen StudyTech…
…und bei meinem nächsten Blog beginnen wir dann den Kurs. 😉
Kontrovers: „Die Story: In den Fängen von Scientology“
Gestern lief auf BR „Kontrovers“ mit dem Thema „Die Story: In den Fängen von Scientology“ von Markus Thöß.
Es geht um die mysteriösen Todesfälle von Konrad Aigner und Biggi Reichert.
Hier geht es zur sehenswerten Reportage:
Ex – Scientology Kind: Markus Stuckenbrock
Auf ESMB berichtete Markus Stuckenbrock über seine scientologische Vergangenheit und Kindheit. Um eine größtmögliche Menschenmenge zu erreichen, machte er es in einem englischen Forum und dies dann natürlich auf Englisch.
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Teil 4:
Teil 5:
Teil 6:
Teil 7:











